Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk
Person:
Deutscher Werkbund
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2598404
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2599809
von den anderen Völkern als eine Stärke, eine Besonder: 
heit empfunden und anerkannt worden sind. Eine be: 
wußte Pllege dieses Ansahes, eine Stärkung dieser, wenn 
audu vorerst flOCfl leisen Überlegenheit muß uns ein 
künstlerisdies Übergewicht, eine Geschmacksdomination 
auf diesem Gebiete und damit auch materielle Ein: 
nahmen erringen. Daß dies nur durdi Pflege des uns 
Besonderen, Eigenen - nicht aber durch Nadiahmung 
des anderen Völkem und anderen Zeiten Eigenen - zu 
erreichen sein wird, bedarf keiner weiteren Ausführung. 
Darum ist die künstlerische und technische Ausbildung 
aller dem Kunstgewerbe dienenden Kräfte weit über 
das augenblicklidie Tagesinteresse der Kunsthandwerker 
hinaus eine Frage von fIÖChStQI Wichtigkeit, von flldlt 
zu übersehender wirtschaftliduer Bedeutung geworden. 
Daß für diese Ausbildung jetzt nicht genug geschieht und 
daß sie sich bei entsprechender Organisation ohne Auf: 
wendung größerer materieller Mittel in fruditbarster 
Weise steigern läßt, sollen die folgenden Ausführungen 
darlegen. 
Die Herstellung des kunstgewerblidien Gegenstandes wie 
jeden anderen Gegenstandes überhaupt zerfällt in zwei 
Teile: Die Konzipierung (Vorstellung, Empfängnis) der 
Form und die Verwirklichung dieser vorgestellten Form 
durch die Ausführung. 
Die Form ist mitbedingt durch den Zwedä, dem der 
Gegenstand zu dienen hat und durch das Material, in 
dem er zur Ausführung kommen soll. Diese beiden Be: 
dingungen lassen bei gleidier Beachtung ihrer Anforder: 
ungen eine Fülle von Variationen der Form zu, und 
der entsdmeidende Faktor für die Formgebung ist des: 
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