Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der edlen Metalle
Person:
Creutz, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2593241
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2595897
Das Rhein- und Maasgebiet im 12. und 13. Jahrhundert. 
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starre Kopf ruht auf einem rechteckigen Kasten, dessen Seitenwände mit 
Schmelztafeln verziert sind. 
Im Sigmaringer Museum beünden sich zwei Emailscheiben mit Halb- 
figuren von Engeln vom ehemaligen Staveloter Remaclusschrein, der nach 
einer im Lütticher Archiv erhaltenen Zeichnung ebenfalls dem Godefroid 
de Claire zugewiesen werden kann. 
Zu den urkundlich beglaubigten Werken Godefroids gehören die 
Silbersarkophage des heiligen Domitian und des heiligen Mangold in 
Huy (um 1173) mit Braunfirnisverzierungen und vergoldeten Mulden, die 
billigen Ersatz für Email- und Edelsteinausstattung boten; ferner der 
Sarkophag des heiligen Hadelinus in Vise (a. d. Maas) um 1150 (Helbig 
a. a. O. Taf. IX) und der Servatiusschrein in Maastricht um 1165, mit 
ähnlicher Ausstattung, letzterer mit prachtvollen Figuren in eng gerillter 
Gewandung, die unmöglich von demselben Meister sein können wie die 
Gestalten des Heribertschreines (Fig.191, S. 217). Sie erscheinen als 
Weiterentwicklung des Viktorschreines in Xanten. 
Von kleineren Werken Godefroids hat v. Falke eine große Anzahl 
zusammengestellt (a. a. O. S.  Verschiedene Triptychen in der Kreuz- 
kirche zu Lüttich, in der Sammlung Dutuit zu Paris und im South 
Kensington Museum. Dann ein Reliquiar in der Kreuzkirche zu Lüttich,
        

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