Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der unedlen Metalle
Person:
Lüer, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2586179
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2592681
ß 
14. und 15. Jahrhundert. 
Nur wenig jünger ist der jetzt im Dome zu lllamz aufgestellte 
Taufkessel, der im Jahre 1323 vom Meister Johannes von Ilfainz 
für die dortige Liebfrauentaufkirche im Auftrage des Domstiftes ge- 
fertigt wurde. 
Vermutlich ebenfalls noch dem 14. Jahrhundert gehören die auf drei 
schlanken Füßen ruhenden Taufkessel in der Kirche zu Raiger-zz, Mähren 
 (Fig: 428, S. 610), 
   und 111 der hl. Kreuz- 
     kapelle zu Karlstcmv 
           Von Zinnwerken 
 ;  "I; 1 anderer Art aus die- 
14 xi. 4-  .   :  am 
   gß   Brunnen 1n Küls- 
{    1 heim in Baden des- 
 Xi  sen mit Tiefköpfen 
1'  e  ;    geschmücktes Bek- 
 ken (Kunstdenkm. 
 g    Badens (IV. 8.146. 
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 .V'   21l2 m hoher Kande- 
J  Q, laber in der Elisa- 
   ; bethkirche in Illar- 
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  solches Gerät in der 
 Pfarrkirche zu Gelu- 
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i,  Entstehunvszeit 
  äirweääi Q 
,  ß i'm" x 0m das 13.Jahr- 
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v-Zißi      (Ü  1iiffffi1    7  5-5. 
Fig.428. Taufbecken in Raigern i. M. S. 610. F121. emJPaufbeCken 
essel? in Thenne-Iz- 
brovm in Baden bekannt (Kunstdenkm. II. S. 62), umsQ zahh-gicher sind 
fast durchgehends von drei schlanken Füßen getragene Zinntaufbecken 
aus dieser Zeit in Böhmen anzutreffen, mit zum Teil slawischen inschrift- 
lichen Bezeichnungen. 
Hingeviviesen sei auf die Taufen in Prag in der Domkirche vom Jahre 
1406 und 1n der Teynkirche vom Jahre 1414, in Mies bei Eger, in
        

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