Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der unedlen Metalle
Person:
Lüer, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2586179
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2590961
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16. Jahrhundert. 
mit Ausnahme der Kinder- 
figuren mit den wasser- 
speienden Delphinen und der 
Bocksköpfe im 18. Jahr- 
hundert erneuert. 
Ein höchst anmutiges, 
weniger umfangreiches Gruß- 
Werk, die bronzene Brunnen- 
säule auf dem Marktplatze 
in Kevnpten in Bayern 
(Fig. 325, S. 438), steht in 
seiner Formgebung den 
Candid-Krumperschen 
Arbeiten so nahe, daß man 
sie diesen Künstlern zu- 
schreiben würde, auch Wenn 
nicht bekannt wäre, daß sie 
im Jahre 1601 in Weilheäwz, 
der nahe bei Jllüzzchcvz ge- 
legenen Heimat Krum p er s, 
gegossen ist. 
Den Werken der her- 
vorragentlsten süddeutschen 
Erzkünstler sollen in grup- 
penweiser Betrachtung die 
wichtigeren, noch im Laufe 
des 16. Jahrhunderts in 
Erzguß ausgeführten Brun- 
nen, Grabmäler, Taufkessel 
etc. anreiht Werden. 
Die Erfindung und Guß- 
ausführung kunstreich ge- 
stalteter Erzbrunnen zeich- 
net die süddeutschen Gießer 
des 16. Jahrhunderts ganz. 
besonders vor denen des. 
übrigen Deutschland aus  
in Norddeutschland ist aus- 
jener Zeit nur in Lüneburg 
von einem Marktbrunnen 
der nicht sehr bedeutende 
Schaft mit bekrönender
        

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