Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der unedlen Metalle
Person:
Lüer, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2586179
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2590042
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15. Jahrhundert. 
kirche in Halle goß zu Magdeburg im Jahre 1430 Meister Ludolf von 
Braunschweig mit seinem Sohne Heinrich (Kunstdenkm. d. Prov. Sachsen, 
N. F. Bd. I, S. 67 u. S. 188. Mit Abb). Ihr Werk scheint auch der im 
Jahre 1437 gegossene Taufkessel der Marienkirche in Berlin zu sein. 
Von den zahlreichen in märkischen Kirchen aus dem 15. Jahrhundert 
noch erhaltenen Taufkesseln sind am bemerkenswertesten die in der 
Marienkirche zu Stcmlal vom Jahre 1464 (Fig. 258, S. 346) (ein großes 
 
und reiches Taufbecken, das sich [nach Lotz] ehemals dort in der Nikolai- 
kirche befand, ist verloren) und in der Katharinenkirehe zu Brandenburg 
(Fig. 259, S. 847). 
Der Kessel in Brandenburg ist ein Werk des Meisters Tyterich 
M 0111er von Erfäcrt. Vor anderen deutschen Taufen des 15. Jahrhunderts 
ist er ausgezeichnet durch einen schönen, ebenfalls gegossenen Deckel in 
Turrnform. 
Der im Aufbau eigenartigste und schönste deutsche Taufkessel hat 
sich in Sachsen erhalten, in der Marienkirche zu llwftevrzbcrg. Ein er-
        

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