Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der unedlen Metalle
Person:
Lüer, Hermann
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2586179
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2588777
Gitter, Oesterreichische Länder. 
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(nach Angabe von 11g) zwischen 1729 und 1745 eiserne Torgitter an- 
gefertigt. Auch für das Stift Klostemezablzwg wurden in dieser Zeit aus- 
gezeichnete Gitterarbeiten ausgeführt (Fig. 165, S. 221). 
Mit den Schmiedewerken des Belvedere hat man die ähnlich reichen 
und schönen Gitter des Schlosses Schloßhof a. d. March, die um das Jahr 
1728 entstanden sind, in Beziehung gebracht (Fig. 166, S. 222, Fig. 167, 
S. 223 u. Fig. 168, S. 224). Man hat für sie wegen ihrer großen Ver- 
wandtschaft im Gesamtaufhau wie in den Einzelformen denselben Schmied 
angenommen. Angeblich sollen die Schloßkofer Gitter von einem Schmiede 
aus Holitsch ausgeführt sein; zuverlässige Nachrichten fehlen überhaupt. 
Hingewiesen ist ferner bereits (von Ilg) auf die Aehnlichkeit jener 
Gitter mit denen des Schlosses Esterhtezy in Ungarn und dem Gittertor 
der Kirche in Großzoeikersdorf. 
Von den mährischen Schmiedearbeiten dieser Zeit verdienen erwähnt 
zu werden die Gitter im Schlosse und im Parke von Nikolsbzzrg, die alle 
von dem Hofschlosser Heinrich Förster in Brümz gefertigt wurden, 
vielleicht auch nach Entwürfen Daniel Grans (vergl. Schirek, die Kunst- 
schlosserei in Mähren, Brünn 1893, S. 16).
        

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