Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt: Oberherrschaft
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2548137
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2552789
Leutenberg. 
WEITISBERGA. 
281 
Schweifkuppel etc. Das Innere macht einen wohlthuenden und einheitlichen Ein- 
druck, besonders durch die Ausstattung mit Holzwerk, welches holzartig braun ge- 
halten ist: Emporen, Sacristei-Verschlag, Kanzel (neu, hübsch, in Renaissancestil, 
mit Cartouehen etc., braun mit blauem Grund) und Taufgestell.  Heinse, 
S. 65.  Sigismund II, S. 203. 
Figur an dem Sacristei-Verschlag, der heilige Martin zu Pferde mit dem 
Bettler, spätgothisch, 1882 aufgefrischt, ganz hübsch, das Pferd etwas plump; Holz, 
90 cm hoch. 
8 Engelsfiguren an der Decke (früher T; die übrigen jetzt auf dem Dach- 
boden), aus dem 18. Jahrhundert (sollen zu Anfang unseres Jahrhunderts vom Ritter- 
gutsbesitzer von Hirschfeld zu Weitisberga aus Schloss Burgk in Reuss  L. her- 
gebracht worden sein), recht niedlich. Holz, neu gestrichen. 
Tragecrueifix (bei Beerdigungen benutzt), von: Joh. Herstel 1702, Holz, darauf 
gemalt der Gekreuzigte, darüber der Auferstandene, darunter der Stifter, 1882 aufgefrischt 
und vergoldet, mehr interessant wegen Bestimmung und Ausführung, als durch Kunst. 
[Wappen an der Empore vor dem Herrsehaftsstand, des Hans Gaspar v. Hirselifeld 
und seiner Gemahlin Elisab. Wilh., geb. Reiehsfreiin von Könitz aus dem Hause Weissen- 
brunn 1'744; des Joh. Friedr. Leop. von Hirschfeld und seiner Gemahlin Dorothea, geb. von 
Kirchbach aus dem Hause Selcke 1'765, auf Leinwand gemalt, 1882 an Anverwandte der 
Familie in Schwerin gekommen.  2 Wappen derer von Ilten, vor 1882 beseitigt] 
Weinflasche, mit Schraubdeckel: 177.5; Taufkanne, mit: Andr. Diller, 1655, 
Zirkel und Kelle. Zinn. 
Kelch, aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Sechspass-Fuss, darauf gravirt 
auf einem Feld ein Wappen (drei Rechtschräg-Balken, die schwarz emaillirt) mit 
Ueberschrift: ERNST VON OBERWEINBER (Oberweimar), auf den anderen Feldern 
gravirt der heilige Martin, Maria mit dem Kind, Anna selbdritt und Cyriacus, sowie 
aufgelegt die Kreuzigungsgruppe. Knauf mit Würfeln, daran: MARIA ä, zwischen 
gravirten Maasswerken. Gut, wohl erhalten; Silber, vergoldet, 17 cm hoch. 
Kelch, aus dem 18. Jahrhundert, mit Sechspass-Fuss und birnförmigem, 
sechskantigem Knauf. Auf der Kuppe: Emest Conrad von Ilten. Silber, vergoldet, 
19 cm hoch. Hostienteller, dazu gehörig, mit dem gleichen Namen. 
Glocken. 1) 1860.  2) o m: glovie veni cvm paceßlnno bni mcccccpuu. 
Spitzbogen-Fries mit Lilienspitzen. 50 cm Durchmesser.  
den 
Im Besitz des Herrn Lehrers Walter: 
Glasgefäss mit Fuss; auf der Schale 
Frieden", Monogramm "1766". 
geschliffen : 
Taube, 
Spruch : 
"Ich bringe 
[Ritterguß 
einst 
derer 
V01] 
Ilten, 
VOI1 
Hirsehberg, 
zerschlagen]
        

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