Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt: Oberherrschaft
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2548137
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2552483
Leutenberg. 
KLEINGESCHWENDA. 
Knomcnsnonr. 
253 
wegte Figuren mit starkem, zum Theil würdigem Ausdruck, gedrehte Haare und 
Bart; stark bewegte Gewänder mit Knitterfalten. Holz, die Farben vergangen, 
durchschnittlich 1 m hoch, sehr verstümmelt.  Sigismund I, S. 126. 
Orueifix-Rest ebenda; desgl. Maria mit Kind, 45 cm hoch. Holz, beschädigt, 
unbedeutend. 
Tauf s chal e, Beckenschläger-Arbeit, mit Trauben im Boden und den bekannten 
zwei Umschrift-Reihen. Messing.  Sigismund I, S. 219. 
'Kelch, ausser Gebrauch, aus dem 16. Jahrhundert. Fuss rund, mit acht ge- 
triebenen Schweifbögen  Knauf kugelig, geriplat. Schaft mit getriebenen Vier- 
pässen. Silber, vergoldet, 13 cm hoch. 
Glocken. 1) 1877.  2) 1765 von Mayer. 47 cm hoch. 
Rittergut, einst den Herren von Würzburg und von Watzdorf gehörig, 
von 1610 ab der fürstlichen Kammer, 172.5 zerschlagen, in Privatbesitz gekolnmen, 
jetzt wieder vereint, Besitz des Herrn O. Blochberger. Rundbogige Thor-Einfahrt 
mit: 1766 [Thor-fahrt zerstört]. Am Wirthschaftsgebäude Wappen aus dem 18. Jahr- 
hundert   Sigismund 11, s. 197.  
B ll l' g , östlich vom Dorfe 
Anemüller, Angabe.) 
gewesen ä 
Reste 
des Wallgrabens. 
(D er 
Milchtanz. 
KIIOÜBISIIOPE nordwestlich von Leutenberg; gehörte den Besitzern des Gutes 
in Eyba, brannte 1798 ganz ab.  Sigismun d, Landeskunde II, S. 209; II, S. 217 über 
das Siegel. 
Kirche, klein. Grundriss-Form:  Chor 5 m lang, 3,6 in breit, 
Langhaus 8,2 m lang, 6,4111 breit. Auf alter Anlage später, zuletzt 1860 restaurirt; 
unschön; Holztonne, Fenster und Thür rechteckig. Auf dein Chor der Thurm- 
Aufbau, wie gewöhnlich.  Sigismund II, S. 209. 
[Figuren von Heiligen, um 1886 verkauft] 
Kelch, aus dem 18. Jahrhundert. Achtpass-Fuss in zwei Gliedern, deren 
unteres mit Nägelköpfen, deren oberes mit Rosetten belegt. Knauf kugelig, mit 
gravirten Ranken zwischen Eiern. Kuppe im unteren Theil mit Blattwerk umlegt. 
Alles äusserst ungeschickt gemacht. Kupfer, vergoldet, die aufgelegten Verzierungen 
von Silber; 22 cm hoch.  Sigismund II, S. 209. 
Glocken. 1) ao bni moccccolpppnnn". Linienrelief eines heiligen Bischofs mit 
Stab und Licht. 66 cm Durchmesser.  2) 1858.  Sigismund I, S. 219; I1, S. 209.
        

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