Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamt Coburg
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2538457
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2547320
Veste 
Coburg. 
Aeltere 
Ansichten 
Veste. 
bau der Veste dieselbe Künstlerhand zeigen wie die Ansichten der Veste vor der 
Wiederherstellungf Die Zeichnungen sind im Jahre 1840 eingebunden. Die J ahres- 
zahl steht auf dem Rücken des Albums. 
26) Album mit farbigen Originalzeichnungen der Veste und anderer Bau- 
werke aus Coburg. Von der Hand eines Dilettanten aus der ersten Hälfte des 
19. Jahrhunderts. Zusammengestellt 1905 von Frommann. Aus dem Privat- 
besitz Sr. Kgl. Hoheit des Herzogs Carl Eduard der Veste überwiesen. 
27) Album mit Ansichten von Coburg. Reproductionen nach Zeichnungen 
von Rothbart. 
28) Album mit Ansichten von Coburg. Reproductionen nach Zeichnungen 
von Max Brückner. 
29) Chr. Türck. Grundriss und Panorama der Veste Coburg. Mit Stadt- 
plan, 3 Ansichten der V este Coburg, des Schlosses Callenberg und des Schlosses 
Rosenau, 1868. Plan 70:62 cm. 
30) Lithographien von Streib, Das alte Coburg, 19 Blatt mit historischem 
Text. Verlag der lithographischen Anstalt Chr. E. Fischer in Coburg, 1888. Die 
Blätter geben den ehemaligen Zustand nicht nach der Wirklichkeit. sondern theils 
nach dem Kupferstich von Peter Ysselburg. theils nach den Zeichnungen aus der 
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Kupferstich-Cabinet des Fiirstenbaues und 
in der Sammlung des Rathhauses wieder. 
31) Denkmünze Herzog Johann Kasimirs. Der Herzog ist zu Pferde dar- 
gestellt, im Harnisch, den Commandostab in der Hand. Unterhalb des Pferdes 
ist eine Hügellandschaft mit einer Burg flüchtig angedeutet. Diese Burg hat 
Tenzel in dem Werke: Saxonia Numismatica Lineae Ernestiniae, S. 290, als 
Veste Coburg gedeutet. Doch die Burg zeigt keinerlei Aehnlichkeit mit der Veste. 
Eine zweite Burg wird als Schloss Callenberg gedeutet. Durchmesser 5,8 cm. 
Abbildung Tenzel, tab. 20. Ein Exemplar der Medaille befindet sich in den 
Sammlungen der VBStG.  Friedrich Eberhardt in Coburg vermuthet in der Münze eine 
Nachbildung des sogenannten Kreis-Obristenthalers des Herzogs Christian von Brandenburg-Kulin- 
bach, wenigstens aber sehr ähnlich in den Motiven. Bei diesem soll das Schloss die Plassenburg sein. 
32) Eine Denkmünze mit der Ansicht der Veste Coburg und der 
Wartburg auf zwei Felsenspitzen derselben Berg-Landschaft wurde zum 9. März 
1709 geprägt. Dieselbe wurde zur Erinnerung an das 100 Jahre zuvor gegründete 
Schulstipendium zum Besten der zu Eisenach studirenden Jugend gestiftet. Be- 
schrieben bei Ludwig, Ehre des Casimiriani Academici. 
33) Denkmünze zur IOO-jahrigen Feier der Augsburgischen Confession, 
1630. Auf der einen Seite das Brustbild Herzog Johann Kasimirs. Auf der 
anderen Seite eine allegorische Darstellung: Ein Obelisk; neben diesem eine Burg, 
welche die Veste Coburg darstellt. Namentlich die am Fusse der Burg stehenden 
kleinen Häuser erinnern an die Ansicht der Veste auf dem grossen Kupferstich 
von Peter Ysselburg. Tenzel, Saxonia Numismatica Lineae Ernestiniae, tab. 21, 
Nr. 5. Beschrieben daselbst S. 295. Ein Exemplar der Medaille befindet sich in 
den Sammlungen der Veste.
        

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