Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamt Coburg
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2538457
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2545926
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ÜObIITg, 
WEISSENBRUNN. WEITRAMSDORF. 
 
471 
der einstigen Zugbrücke] vorhanden.  Gruner I, S. 218; III, S. 58. e- Lindner, Ans. 
im Rathhaus zu Coburg.  
Kellerbail im (Jrarten des Schlosses. aus dem 18. Jahrhundert; an der West- 
seite aussen ist ein Stein mit dem Wappen des K. V. S. aus gleicher Zeit, wie 
das vorher genannte, quer vermauert. Rnndbogen-Thür. 
W 0 h n h a us, neu. 
wühellhällS Nr. 35, Herrn Martin gehörig, aus dem Ende des 18. Jahr- 
hunderts. Erdgeschoss von Stein; rundbogige Thür mit Rustica-Einfassung. Das 
Uebrige von Fachwerk. Wasserspeier am Dach in Draehenform, von Eisen.  Im 
Innern eine Holztreppe mit gedrehter Spindel und Geländer. Im 1. Obergeschoss 
ist noch ein Zimmer mit Stuckdecke, Blumen und Ranken als Einfassungen von 
zwei Mittelfeltlern versehen. In den Feldern, sowie an den Wänden sind 1831 
Malereien roh ausgeführt. 
2 Schränke, mit: 1795 und etwas Malerei;  Truhe, aus dem 17. Jahr- 
hundert, stark beschädigt, mit facettirten Rundbogen-Blenden. 
wi Pfh S h aus des Herrn Eduard Alex. Werner 
Ende des 18. Jahrhunderts; am Dach Wasserspeier. 
Seebach 
1894) 
ELUS 
dem 
Weitramsdorf, westlich von Coburg; um 1177 Wittramsdorff  wo die Ritter 
v. Callenberg Güter dem Kloster Langheim übergaben, 1231 Witeramsdorf, wo 
sie ihren Iwgteirechten zu Gunsten des Klosters entsagten (v. Schalters), 1340 
Witeramesdorf, früher zum Gericht Rodach gehörig.  Belani, in: Thüringen u. d. 
Harz VIII, S. 79.  Gruner I, S. 252; II, S. 10A; III, S. 72.  Riemann, S. 36: Wituramk 
Dorf. 
Kirche. Pfarrkirche, aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Der in drei 
Seiten geschlossene Altar- und Geineinderaum ist 14.6 m lang, 7,8 m breit, hat 
eine Flachdecke mit Voute und einigen Stuckumrahmungen, in der Mitte das 
Dreieck in Wolken und Strahlen. Zwei Emporengeschosse an den Langseiten, das 
obere auch an" der Westseite, ruhen auf hübschen röniisch-ionischen Säulen. 
Regelmassige, auch an den Sehragseiten angeordnete Fla-chbogen-Fenster. An der 
Westseite eine Rundbogen-Thür mit Fascien im Bogen, auf Pfeilern, eingefasst von 
ionischen Pilastern mit Gebälk und gebrochenem Flaehbogen-Giebel; in diesem be- 
finden sich Schilde mit dem Namenszug des Herzogs Ernst Friedrich und mit dem 
Rautenkranz-Wappen (unter ihm ein Orden), unter der Krone und in Roccoco- 
Sehnörkeln (wie in N euses). Oestlich vom Langhaus, durch eine Thür zugänglich, ist 
die Sacristei mit Flachdecke, rechteckigen Fenstern und ebensolcher Nordthür. 
Auf der Mitte des Kirchhaus-Daches ein beschieferter, achteckiger Dachreiter mit 
Sßhweifkllppel.  Lindner, Ansichten, im Rathh. zu Coburg. 
Orgelbau vom Ende des 18. Jahrhunderts, mit geschnitzten Akanthusranken 
in den Einfassungsbrettern.   
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