Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamt Coburg
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2538457
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2542279
196 Coßune, Uebersicht über die coburgische Landesgeschichte. Coburg. 
Gründung der Realschule als städtischer Anstalt; 1861 wird sie vom Staat über- 
nommen, 1899 zur Oberrealschule vervollständigt. 
1849. Ernst II. führt eine Brigade des Bundesheeres im Schleswig-holsteinischen 
Feldzug. Sieg bei Eckernförde. 
1852. Aenderung der Verfassung durch das Staatsgrundgesetz vom 3. Mai für 
die Herzogthümer Coburg und Gotha. Die Herzogthümer treten in das Verhältniss 
einer theilweisen Realunion. (Je ein aus indirecten Wahlen hervorgegangener Special- 
landtag für Coburg von 11, für Gotha von 19 Mitgliedern; für die gemeinsamen An- 
gelegenheiten treten beide als gemeinschaftlicher Landtag zusammen. Ein gemeinsames 
Ministerium mit je einer für die Specialangelegenheiten jedes Herzogthums selbständigen 
Abtheilung in Coburg und Gotha.) Zugleich Ordnung der Erbfolge für den Fall des 
kinderlosen Ablebens Herzog Ernsts II. 
1859. Der Herzog nimmt den von Rudolf V. Bennigsen gegründeten National- 
verein unter seinen Schutz. 
Militäreonvention 
Preussen. 
Ernst 
tiberlässt 
erster 
deutscher 
Fürst 
Preussen 
einen 
Theil 
seiner 
Militärhoheit. 
1866. Coburg-Gotha steht von Beginn des Krieges an auf Seite Preussens. Das 
coburg-gothaische Contingent nimmt an der Schlacht von Langensalza und am Main- 
feldzuge Theil. 
Der Herzog erhält von Preussen die in der vormalig kurhessischen Herrschaft 
Schmalkalden gelegenen Staatsforsten und macht sie zu einem Theil des Domanengutes. 
1867. Errichtung des G. Thüring. Infanterie-Regiments Nr. 95. 
1870f71. Das zur 22. Division des 11. Armeecorps gehörige Regiment Nr. 95 
kämpft ruhmvoll bei Wörth, Sedan und im Loirefeldzuge. 
1873. Das ganze Justizwesen wird für eine gemeinsame Angelegenheit der 
Herzogthümer erklärt. 
1879. 1. Oct. Errichtung des mit Meiningen und Preussen gemeinschaftlichen 
Landgerichts in llleiningen. 
1892. 8. Mai. Goldene Hochzeit des Herzogs Ernst II. und der Herzogin Alexan- 
drine, Tochter des Weil. Grossherzogs Leopold I. von Baden. 
1898-1900. Herzog Alfred, Neffe Ernsts II., 2. Sohn des Prinzen Albert, 
1899. 23. Januar. Silberne Hochzeit des Herzogs Alfred und der Herzogin 
Marie, Tochter des Weil. Kaisers Alexander II. von Russland. 
6. Februar. Erbprinz Alfred stirbt in Meran (geb. 15. Oct. 1874). 
15. Juli. Neuordnung der Erbfolge. 
1900, am 30. Juli Ableben des Herzogs Alfred. Nachfolger ist sein Neffe Herzog 
Karl Eduard, geb. am 19. Juli 1885, Sohn des Prinzen Leopold, des jüngsten Bruders 
Herzog Alfreds. 
Von da ab, Während der Minderjahrigkeit des Herzogs, Regentschaft des Erbprinzen 
Ernst von Hohenlohe-Langenburg, Gemahls der Prinzessin Alexandra, der 3. Tochter 
Herzog Alfreds. 
1904, am 20. December Tod der allverehrten Herzogin Alexandrine, Wittwe 
Herzog Ernsts I. 
1905, am 19. Juli, Regierungsantritt des Herzogs Karl Eduard. 
11. October. Vermählung des Herzogs mit Victoria Adelheid, Prinzessin von 
Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg.
        

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