Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamt Coburg
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2538457
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2541140
Königsberg. 
DÖRFLIS 
Königsberg. 
ERLSDORF. 
103 
Thür [einer nördlich angebaut gewesenen, in den Anfallspnren im Putz erkenn- 
baren Sacristei]. Im Uebrigen ist die Kirche in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts 
unter Ernst Friedrich Carl, Herzog zu Sachsen, dessen Namensbuchstaben nebst 
dem von Roccoco-Schnörkeln eingefassten Rautenkrailz-Wappen aussen an der 
Südthür angebracht sind, erbaut worden. 1840 wurde die Kirche restaurirt und 
im Innern neu gestrichen. Im Langhaus zeigt sich innen an einem Absatz, dass 
die Kirche einmal um einige Meter erhöht ward (damals oder früher, so dass dann 
der Bau des 18. Jahrhunderts Mauern eines älteren benutzt hätte). Der Chor hat 
eine geputzte flache Holzdecke, das Langhaus eine solche in Spiegelgewölbe-Nach- 
ahmung. Im Chor befindet sich an der Ostseite ein mittelgrosses Rundbogen- 
Fenster, an der Südseite eine neue Flachbogen-Thür zu der hier in Fachwerk an- 
gebauten Sacristei. Triumphbogen hoch, rundbogig, rechtwinklig proiilirt. Im 
Langhaus an der Südseite zwei tlachbogige Fenster, unter dem 2. Fenster eine 
ebensolche Thür (hier die erwähnten Zeichen) mit einem Aufsatz; an der Nordseite 
ein rechteckiges, bis auf ein Stück zugemauertes Fenster (oben einige Fenster in 
Malerei nachgeahmt gewesen, die wieder ziemlich verlöscht ist). Der Erdboden 
steigt aussen von Norden und Westen nach Süden und Osten ziemlich an. An 
der Westseite führt eine neue, durch eine Aussentreppe erreichbare, rechteckige 
Thür zur Empore; oben zwei rechteckige Fenster. Der Thurm hat über dem Chor 
ein Geschoss mit elliptischen Fenstern, dann ein durch Eck-Abschrägung acht- 
eckiges Geschoss mit rechteckigen Fenstern an den vier Hauptseiten und ist dar- 
über von einer zwar unten eingezogenen, aber oben schön umrissenen und zwar 
gross wirkenden Kuppel bedeckt.  Krauss.  Solger. 
Taufstein, aus dem 18. Jahrhundert, achteckig. Fuss einfach; Schaft 
gekehlt, an den Kanten gerippt, mit Blumen an den Flächen gemeisselt; Becken 
mit einem Blattgesims unten. Sandstein, mit Oelfarbe gestrichen. 
Kelch, aus dem 18. Jahrhundert; Sechspass-Fuss; birnförmiger Knauf, durch 
Kehlen von Fuss und Kuppe getrennt. Silber, vergoldet; Zeichen (G w K; N); 
2211-, cm hoch. Hostienteller mit Kreuz. 
Glocken. 1) und 2) von 1886.  3) von 1838. 
Erlsdorf, nördlich von Königsberg; 
bayrischem Gebiet umschlossen; Erlesrlorf. 
ziemlich 
entfernte 
Exclave , 
gZLIIZ 
VOll 
Wohnhaus Nr. 8. Am vorderen Giebel ein in Stein gearbeitetes Wappen 
und die Inschrift: Im Jahre 1751 hat Johannes Ungar lassen auf Bauen dieses 
Haus, breit liebster Jesa mm die Flügel darüber Aus.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.