Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamtsbezirk Ohrdruf
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2535539
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2537247
Ohrdruf. 
Onmmun", 
Schloss. 
Kämpfergesims vermittelt; darauf der Rundbogen mit abwechselnden Buckelquadern 
und Diamantquadern (hier in gleichmässig vertretender Fläche) und mit einem 
Löwenkopf im Schlussstein.  An der östlichen (H0f-)Seite ist am Thor oben links 
der durchbohrte Stein der einstigen Thür-Angel erhalten, rechts ein Rest der anderen 
und das Eisenband. Zwischen diesem Thor und dem Thurm ist die Mauer durch 
eine Schiessöffnung der Form: unterbrochen. [Hier schloss sich südöstlich 
eine gänzlich verschwundene Befestigung an, deren nördliche und süd- 
liche Begrenzung noch 1636 in den Strassennamen Burg und Klosterburg er- 
halten war.] 
Im Innern bietet der Westilügel im Obergeschoss noch einige ganz hübsche 
Stuck-Decorationen im Roccocostil der Zeit um 1760. Im Salon und dem Neben- 
zimmer sind einige Ecken als Rundbogen-Nischen in üblicher Weise mit weissen 
Stuck-Ornalnenten auf getönter Fläche eingefasst und verziert, zum Theil recht 
o 
Ohrdruf. 
Schlosse zu 
Wanddecoration der Aula des Gymnasiums 
hübsch; ebenso die über den Thüren beündlichen Bilder (römische Landschaften 
mit StaHage, sowie Genrebilder im Stil Watteaus) mit vergoldeten Rahmen. Auch 
der Treppenflur zeigt über den drei Eingangs-Thüren zu den Zimmern Gemälde 
(schlechte Bildnisse des sogenannten zweiweibigen Grafen von Gleichen und seiner 
beiden Frauen) in sehr guter Schnörkel-Umrahmung (A) mit Schilden, Köcher und 
Bogen, leider überstrichen. Am mittleren Podest der heraufführenden Treppe ist 
zwischen den Fenstern eine grosse, in Roccoco ausgebildete Korhbogen-Nische 
angebracht, dahinein auf verzierteln Postament eine grosse Stuckvase gesetzt. Alles
        

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