Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamtsbezirk Gotha: Amtsgerichtsbezirk Gotha
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2532802
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2535258
169 Gotha. Smamznenn. Sncßmnuu. 
169 
und darunter, links von der Thür, ein gothisch proiilirtes Rechteck-Fenster mit der 
Jahreszahl: 1535 im Sturz. Dies ist die Zeit, in welcher auch die Kellerthür, wie 
die Thüren am Schwarzkopfschen Gehöft hergestellt sein müssen.  Wetterf ahne 
an der Schenke, verziert, von Schmiedeeisen. 
Am Woh I'I h au S 8 der Frau Schüller: 
Stein mit: 1604 und dem Zweizack (Zeichen 
Herrschaft). 
der schwarzburgischen 
Im Besitz der Schützengesellschaft: 
Fahne, gegen Ende des 18. Jahrhunderts vom Fürsten von Schwarzburg ge- 
schenkt, verhältnissmassig gross und reich bemalt, sowie charakteristisch für die Zeit. 
Auf der einen Seite von blauer Seide ist ein Knabe mit einem Rosenkranz im Haar 
gemalt und hält in der Rechten eine Fackel, in der Linken das schwarzburgische 
Wappen; auf der andern Seite von gelber Seide, sitzt eine Frauengestalt mit einem 
Füllhorn in der Rechten, mit der Linken Rosen streuend. Silberspitze mit Namens- 
zug F. O. 
Billßtüßkß [ohne Heiligenbilder] stehen an der wanderslebener 
am alten cobstädter Weg und an der Chaussee nach Günthersleben; zwei 
auf dem Kreuzhügel unweit des Ortes.  Lehrer Hess, Mittheil. 
Chaussee, 
Kreuze 
(An der Nordseite des Berges, wo die nach Beck seit 1000 Jahren 
Steinbrüche liegen, ist eine "Gesundq uelle" laut Inschriften 1682 
1706 gesprungen, 1769 reparirt.  Beck, S. 201.) 
bekannten 
eingefasst, 
[Eschringem Dorf, lag in 
mannsgehölze.  Back, S. 206.] 
der 
Nähe 
V01] 
Seebergen , 
beim 
sogenannten 
Edel- 
Siebleben, 3 km östlich von Gotha; Sibilebo im hersfelder Güterverzeichniss, 
Sibeleybin, Sibileibe, Siebelauben etc., Vorort der 7 Freiwalddörfer von Georgenthal; 
neben der Abtei Hersfeld hatten später noch mehrere andere Klöster dort Besitz. 
Herren von Siebleben erscheinen von 1143-1439 häuüg, ein blühendes, in der Gegend 
reichbegütertes und angesehenes Geschlecht, dessen Einer 1348 Abt zu Oldisleben, 
Einer 1403 Propst zu Arnstadt war. Der Ort, zum Amt Gotha gehörig, litt besonders 
1646, 1757 und 1813 durch Plünderung, 1809 und 1823 durch Brand.  Beck, 
Gesch. d. goth. L. III, II, S. 207.  Brückner, Sammlung versch, Nachr. III, IV, S. 49.  
Galletti, Gesch. u. Beschr. d. Herzogth. Gotha III, S. 58.  Gelbke, Kirchen- u. Schulenverfass. 
I1, I, S. 165.  (He s s) Mittheil. aus dem statist. Bureau zu Gotha. I, S. 42.  R ein, K1. Ichtershansen 
(Thuringia sacra I), S. 91 u. Anm.  Stechele, in Thüring. Vereins-Zeitschr. 1879, S. 127, nach 
Wenk und Landau.
        

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