Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Coburg und Gotha: Landrathsamtsbezirk Gotha: Amtsgerichtsbezirk Gotha
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2532802
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2535175
Gotha. 
Pßunnnnnonr. 
REHESTÄDT. 
 
Pfullendorß 6' 1, km nördlich von Gotha, Pheladorf, Phollendorf, Pholindorf, 
Polndorf etc. Es gehörte dem Grafen von Lauterberg unter Oberhoheit des Stiftes 
Quedlinburg; auch wird 1283 ein Herr von Pfullendorf genannt, doch waren schon 
1297 die Herren von Wangenheim die Oberherren des Ortes, der später zum Amt 
Gotha gehörte.  Beck, Gesch. des goth. L. III, II, S. 49. 91. 92.  Brückner, Sammlung 
hist. Nachr. III, III (1761), S. 24.  Galletti, Gesch. u. Beschr. d. Herzogth. Gotha III, S. 152.  
Gelbk e, Kirchen- u. Schulenverfass. II, H, S. 267.  (Madelung) Beitr. zur Gesch, der Stadt 
Gotha, S. 152.  v. Wangenheim, Regesten der Familie von Wangenheim, 1857, Nr. 59. 77. 79. 87. 
149. 225. 281; 1872, S. 49; Familiengeschichte, S. 33. 885. 
Kirch 6 des heiligen Bonifacius, an Stelle einer 1297 und 1321 mit einem 
Pfarrer, 1541 Liebfrauenkirche genannten, 1831 neu gebaut. Der Thurm, im 2,5 m 
langen, 3,7 m breiten Unterbau aus gothischer Zeit erhalten, mit einem einfachen 
Kreuzgewölbe und Spitzbogen-Oeifnungen nach Westen und Osten, wo sich das recht- 
eckige, schlichte, 15,9 m lange, 10,4 m breite, flachgedeckte Langhaus anschliesst, 
wurde 1703 und besonders 1863 ausgebessert.  Beck, Gesch. III, II, S. 92.  Brückner, 
S. 27.  Galletti, S. 152.- Gelbke II, II, S. 269.  v. Wangenheim, Regesten 1857, S. 69; 
Familiengeschichte, S. 885. 
Kelch, von Hans Görlach 1692 geschenkt, laut Inschrift auf dem Sechspass- 
Fuss: (3; Knauf rund, mit Eier-Verzierung: U. Silber, vergoldet.  Brückner, S. 27. 
Kelch, von Joh. Pet. Görlach 1749, laut Inschrift auf dem Sechspass-Fuss. 
Birnformiger Knauf. Silber, vergoldet.  Brückner, S. 27. 
Hostienbüchse, von: Christ. Mar. Granerin (Grauer) 1702, klein, rund, mit 
aufgelegtem, kleinem Cruciiix. Silber, vergoldet.  Brückner, S. 27. 
Glocken. 1) 1839.  2) 1728, mit Namen des Geistlichen etc. und Akanthus- 
Fries.  Brückner, S. 28.  Gelbke II, II, S. 270. 
[Vurthe, 
untergegangenes 
Dorf, 
siehe 
Warza] 
RBIIBSIÄEII, 18 km südöstlich von Gotha; Rechstedt, seit 1191 erwähnt, kam 
von 1257 an allmälich an das Kloster Ichtershausen und gehörte später zu dem Amt 
dieses Namens.  B e ck, Gesch. d. goth. L. III, II, S. 96.  B rü ckn er, Sammlung hist. Nachr. I, 
II, S. 7; II, VII, S. 58.  Galletti, Gesch. u. Beschr. des Herzogth. Gotha III, S. 345.  Gelbke, 
Kirchen- und Schulenverfass. II, II, S. 119.  (Hass) Mittheil. d. statist Bureau zu Gotha I, S. 43. 
Kifßhß. [An der gleichen Stelle dürfte eine Kirche im 13. Jahrhundert ge- 
standen haben. Denn eine Urne mit Münzen aus der Zeit des 1242 gestorbenen 
Abtes Ludwig von Hersfeld wurde nebst Gebeinen in einer Gruft beim Graben 
des Grundes zu der im 18. Jahrhundert gebauten Kirche gefunden] Grundriss- 
 
Form:   Von dem 1498 erfolgten Kirchenbau rührt der an der Nordseite 
und Kunstdenkm. Thüringens. 
S.-Coburg und Gotha I.
        

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