Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Altenburg: Westkreis
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2528247
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2532261
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Exsnnßnne, 
Stadtkirehe. 
Eisenberg. 
und Roda, und von Sachsen und Thüringen). Das Gemälde, Taufe Christi von 
Dietrich in Altenburg, beündet sich in der Kapelle des Kirchenvorstandes. Der Chor 
ist im Innern 9,2 m breit, 9,3 m lang, das Langhaus 13,1 m breit, 21,7 m lang, das 
Thunn-Erdgeschoss 8,3 m breit, 3,8 m lang. 
BACK, Chronik von Ezlvenberg 1, 304.  Lößn, Hirchengesclz. v. Altenb. III, 16'. 
(Der Fürstenstuhl wurde 1677 auf Herzog Christian's Befehl durchgreifend 
reparirt, die Bildhauerarbeit durch Hans Petzold aus Altenburg ausgeführt.  
Naclzriclzlen     betrefend Herzog Christian etc., in Mitllz. des Ezkenberger Gesclziclzls- 
vereins I,  
Reliefs, bei der Restauration 
aussen an der Kirche angebracht  
1) am Chor: Christus am schräg- 
armigen Kreuz zwischen den Scha- 
chern, darüber: miferere mei bevs 
12952; heiliger Sebastian, an den Baum 
gebunden, zwischen zwei bogenspan- 
nenden Schützen, darüber: 6c? fe: 
baftiatß; und Christus mit Ruthe 
und Geisel in den gekreuzten 
Armen, zur Seite Lanze und Dornen- 
krone, darüber: iäcce I)0II1O.  2) 
Am Langhaus an der Nordseite 
Christus stehend mit segnender 
Rechten und dem Reichsapfel in der 
Linken; an der Südseite Petrus mit 
Buch und Schlüssel, darüber, bezw. 
darunter: SANCT PETRVS 1585. 
Die spätgothischen, dabei romani- 
sirenden Figuren sind überschlank, 
die der Renaissance plump, beide 
handwerklich roh. 
Gedenktafel, im Zopfstil  in Form eines Dreiecks mit der Spitze nach 
unten. Zwischen ganz tüchtig modellirten, eine Umrahmung bildenden Ranken und 
Blattern sitzen unten die Inschrift-Tafel, bezüglich auf Frau Ohristiana Dorothea 
von Römer, geb. von Brandt 1766, oben links und rechts ihre beiden Familien- 
Wappen. Zinn. 
[Weinkanne, vor einigen Jahren verkauft, vom Anfang des 17. Jahrhunderts, 
von meisterlicher Arbeit, eines der besten Werke der Kleinkunst in der ganzen Um- 
gegend, deshalb hier mit aufgenommen. Die Raum-Eintheilung ist ebenso geschickt, 
wie die Ausführung, namentlich des Deckels mit dem krönenden Pelikan oben, zierlich. 
Besonders hervorzuheben ist das Vermeiden der sonst in der Zeit liegenden Ueber- 
ladung, sowohl der Umrahmungs-Motive, wie der oben am Hals angebrachten Frucht- 
schnüre.  Verigfkßnllzbht vor etwa einem Jahre in einer, zuenn ich mich nicht irre, zu 
Nürnberg erscheinenden ZeüschrifL]  
[Kelche, Leuchter etc.  Bncx, Chronik I, S. 310.
        

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