Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Saalfeld
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2516591
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2521081
246 Scnmmnnxmcn. Gräfenthal. 40 
Besitz 
Herrn 
Theodor 
Hoffmann : 
Tabaksdcse, holländisch, Anfang des 18. Jahrhunderts; darauf gravirt an 
den Seiten Ornamente, oben und unten Darstellungen aus dem Leben Josephs, auf 
Platten, und wenn man diese fortschiebt, in durchbrochen geschnitzter Ausführung 
Aussetzung und Findung Mosis; im Deckel Auferstehung Christi. Kupfer und 
Messing. 
Besitz 
Herrn 
Lemnitzer : 
Lade, von: 1750. Vorderflache dreitheilig, mit Umrahmung vbn facettirten 
Bögen, darin eine Blumenvase, die Seitenflachen mit Ranken in viereckiger Umrah- 
mung; alles in hübscher Bemalung, in den inneren Füllungen weiss auf rothem Grund, 
in den Umrahmungen weiss auf Hellgrün, die Grundfläche des Ganzen dunkelgrün. 
1,3 m lang, 0,6 m breit. Lade mit: 1776 und: Margaretha Barbara Reichenbächer; 
vorn drei Felder: T , in jedem naive Malerei von zwei Gebäuden mit Thürmen (etwa 
Schule und Kirche), die Mauern weiss, gelb, roth, die Dacher grün, zwischen kindlich 
stilisirten Baumen, der Hintergrund Verschiedenfarbig; das Ganze lustig, 1,23 m lang, 
0,62 m breit.  Lehrer Bastheimer, Mittheil. mit Skizzen  
Besitz 
Frau 
Pfannenstiel : 
Gläser; ein Pokal mit: 1776, den Fleischer-Abzeichen und: I.  eines 
mit den Schieferdecker-Zeichen und verschlungenem: C. G.R gravirt; ein Seidel 
mit: 17.57.1. G.Z, Blumen und Pferd gravirt. 
Im Besitz des Herrn Knab , Kassirer des OertePschen S c hi e f e r b r u c h s 
(1' I, km südlich von Schmiedebach): 
Siegelstempel der Schieferdecker-Innung zu Lehesten, von: 1651. Messing. 
Sie gel s t emp el (eingefasst, als Anhänger zu tragen gewesen) mit dem Wappen 
des preuss. Generallieutenants, Grafen Friedr. Aug. v. Erlach (T 1801). Bergkristall. 
1:8 ll F9 l' H  ne- Spur, nach Kiesewetter in Thüring. Vereins-Zeitschrift, 1879, S. 145, 
Anm. 11, auf einem durch das Sormitzthal und ein Nebenthal gebildeten Vorsprung, 
versteckt, alt, aus einer erhöhten Rundung von ungefähr 20 Schritten im Durch- 
messer bestehend, von zwei Gräben umgeben, die nur aus einem Wartthurrn bestanden 
haben kann, gänzlich verschwunden. Die Stelle ist 1 km nordöstlich von Schmiede- 
bach, im Feld der Gebr. Thiem.]
        

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