Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Sonneberg
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2515064
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2515823
Sonneberg. 
MUPPERG. 
der Ostseite als Orgel-Empore vom Querschnitt:  auf zwei mächtigen 
Säulen. An den Brüstungen abwechselnd biblische Bilder und erklärende In- 
schriften, diese golden auf rothem bezw. blauem Grunde. Ebenso biblische Gemälde 
in Feldern der Flachdecke. Die Gemälde waren vom coburgischen Hofmaler 
J. Heinr. Müller angefangen, aber, weil er 
die Farben nicht stark genug aufgetragen, (K? 
von Chr. Ebert aus Hildburghausen, besonders r 1wft , ) 
die der Emporen, vollendet. Ausserdem sind a 
an Emporen und Decke Ornamente gemalt, an 9   
der letzteren einfache, aber gut stilisirte Linien-  ü,  
muster in Weiss auf Blau bezw. Schwarz auf xm "j  
Weiss. (An den Altarraum-Wänden Spuren    
von Malerei, besonders eine Christusiigur er-  ,  
kennbar.) So macht die Kirche, abgesehen  
von einigen, theils modernen, theils undatir- Ü; X 
baren, unbedeutenden Einzelheiten, wie dem ,i  ' 
achteckigen Ostfenster und ebensolcher West-  
Thür, der nördlich an den Mitteltheil gebauten,  c  
6,2 m langen, 3,1 m breiten Sacristei und deren 6  
mangelhaftem Brettergiebel nebst Dach, doch    
einen schinuckvollen und freundlichen Ein-  ,  
druck. Brückner, S. 453.  Gruner, Fort es. X    
Berichtigungen zu Sprengseysen, 8.. 52.  Loäz,   
Wupperg, S. 176?188,. mit der Inschrift von 1451 und   
dem interessanten Streit um die Malerei 1'722.  Volt.  
Altar, mit Plättchen und Karnies-Gesiins.   J 
Kanzel an der südlichen Säule der Ost-   f 
Empore, von 1720 (vielleicht von Kaufmann 
in Coburg?) barock, förmliche im Jesuitenge- 3 
schmack gehalten. Sie ruht auf dem Kopf und  
der erhobenen Linken eines mächtigen, die  ä 
Rechte auf die Gesetzestafeln stützenden   I,  
Moses, ist im (irundriss: L) gebildet und '  
zeigt an den Ecken auf C-onsolen die lebhaft h) 
bewegten Figuren des Heilandes, der Evan-   
gelisten mit ihren Zeichen, des Petrus, des f; t 
Paulus (zwar jetzt mit weissem Barte) und fx  
des Andreas. Der Schalldeckel tritt vor der I  
Brüstung der Ost-Empore frei vor; an ihm  w  
unten die Taube, oben neben einander sitzend, 
Gottvater mit der Weltkugel und Christus mit  
dem Kreuz. Holz, mit Farben und Vergol- l  
(lungen.  (a,  
Lesepult, vor dem Altarraum in der  
Mitte vortretend, aus der gleichen Zeit, e1n- (äemaltes Ornament an der Empcre der 
facher; fünf Seiten des Achtecks, mit vor- Kirche zu Mupperg,
        

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