Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Hildburghausen
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2508208
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2510100
HILDBURGHAUSEN, 
N ikolauskirche, 
Bürgersch ulh aus. 
Hildburghausen. 
gegangen; der Platz wurde damals an die Stadt verkauft. Ein Theil des steinernen 
Gebäudes, worin früher ein Vikar der Kapelle, später der Archidiakon und Hof- 
prediger und zuletzt der Generalsuperintendent wohnten, kurz vor 1853 in Privat- 
hände übergegangen, stand damals noch.  Brückner, S. 280.  Grobe, S. 5 Anm. 30. 
 Human, Chronik, S. 329. 381. 389 Anm.  Kraus, S. 143-161.] 
[Nikolauskirchm stand am Wege nach Walrabs, der jetzigen Bahnhof- 
strasse, an der unteren Werrabrücke, am früher (wohl nicht von Steinpflasterung, 
sondern von Stationstafeln) sogen. steinernen Weg, der zum Siechhaus und zur 
Ottilienkapelle (s. d.) führte] Hier am tiefer gelegenen Uferrand der Werra unter- 
halb der Brücke die sogen. Martersäule, eine Stationstafel (eine der 14 Wall- 
fahrtstationen zu einem Calvarienberg), aus dem 15. Jahrhundert, sehr verwittert. 
Von einem viereckigen, an den Ecken mit eingelegten Rundstäben versehenen Pfeiler 
wird die Tafel getragen, welche, rechts und links durch einfache Ausladung über 
dem Pfeiler breiter werdend, oben mit einem eingebogenen Giebel bedeckt ist: 
m  Die Schmalseiten der Tafel, welche gleiche Breite mit dem Pfeiler haben, 
sind mit ebensolchen, kleineren Giebeln bedeckt, so dass also von dessen 
Scheitel aus in der Mitte des Breitseiteu-Giebels eine förmliche Firstlinie entlang 
läuft. Diese war mit Kantenblumen und Giebelblume besetzt, das Werk also ganz 
zierlich ausgearbeitet. An der einen Breitseite, der eigentlichen Vorderseite, ist 
die Kreuzigung (der Gekreuzigte zwischen Maria und Johannes, die drittletzte 
Leidensstation) in Relief dargestellt. An den beiden Schmalseiten zwei Bischöfe, 
der gewiss richtigen Ueberlieferung nach Burkard und Kilian, die beiden heiligen 
Würzburger Bischöfe, von denen der dem Wasser zugekehrte, welcher ausser dem 
Bischofstab ein Schwert halt, Kilian sein dürfte.  Brückner, S. 280.  Grobe, 
S. 5 Anm. 30.  Human, Chronik, S. 382.  Krauss, S. 163 f. 
oberhalb der Krautgärten und 
Anm.  Human, Chronik, S. 381.] 
[Kapellen, angeblich am RÖlIlGfSbELCh, 
Walkmühle gewesen.  Brückn er, a. a. O. 
bei 
[Siechhäuser, 
alte. 
Chronik, 
Human, 
311. 
[B austücke eines 
kirche, s. Technikum] 
einstigen 
kirchlichen 
Baues, 
vielleicht 
alten 
Lorenz- 
[Mönchsh0f, 1752 bei dem damaligen Diakonat, der Mädchenschule gegen- 
über beiindlich gewesen, wohl Klosterhof, vielleicht von Veilsdorf. Im Jahre 1725 
bis auf Trümmer verbrannt. Ferner Mauerwerk eines Klosters, eher Kloster- 
hof es hinter der 1752 Müller gehörigen Apotheke.  Krauss, Hildburghausen,  45.] 
Weltliche 
Gebäude. 
B Ü l' g 6 l' S 0 h ll l h a ll S, früher Stadtschule und Gymnasium, Ecke Schloss- 
gasse und Eisfelder Strasse. In letzterer einfaches Korbbogen-Thor mit: 1780 im 
Schlussstein; an der Ecke unten Rautenwalwpen und Stadtwappen, wie an der Stadt- 
kirche, in Cartouche. Im Erdgeschoss Fenster mit Ohren: T.  Brückner, S. 281. 
 Human, Chronik, S. 311.
        

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