Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Hildburghausen
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2508208
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2514657
Römhild. 
RÖMHILD, 
Gottesackerkirche, 
Rathhaus, Schloss. 445 
von einem Werk zu Anfang des 16. Jahrhunderts entnommen zu sein scheint, aber 
durch Restaurirung schlecht wirkt. Das Relief ist von einem Spruch umgeben und 
von ausgeschnittenem Brettwerk mit gemalten Ranken umrahmt.  Wetzel, S. 192 i. 
mit d. Inschr. 
Gedenktafel über dem westlichen Emporenpfeiler rechts. Lateinische In- 
schrift für des Amtmanns J oh. P. Wagner und seiner Gattin Sus. Kath., geb. Land- 
graf, Kinder Marie Elisabeth, T 1712, und Wilh. Johann, 1' 1714, von den Eltern 
gestiftet, auf einem Schriftband, das, von Engeln gehalten, die geschnitzte Bekrönung 
der Gedenktafel bildet. Die Tafel enthält ein kleines, ovales Gemälde der Auf- 
erstehung in einem hübschen, in Holz frei durchbrochen geschnitzten Rahmen von 
Akanthusranken mit einem Schädel oben und Früchten unten. 
Gedenktafel an der Westwand über dem Grabstein der Kinder Göckel. 
Lateinische Inschrift für den Med. Lie. und Rath Veit Heinr. Marold, "f 1710, von 
seiner Tochter Mar. Elisab. gestiftet, goldene Buchstaben auf schwarzem Grunde, 
von vergoldetem Blattwerk eingefasst. Platte in Eisenguss.  Wetzel, 8.197 lnit 
d. Insehr. 
[Gedenktafel für des Archidiak. Phil. Krug Söhnehen G. M., 
mehr da, vielleicht verwendet für die Gedenktafel des Frl. Rippel?  
m. d. Inschr. 
1' 1724, nicht 
 Wetzel, S. 94 
Bildniss des Diak. Casp. Hahn (s. 0. S. 444 seine Gedenktafel), T 1724, mit 
kurzer Lebenslauf-Angabe (wonach er vorher Archidiakon in Lobenstein gewesen, 
1649 geboren, etc.) und Leichentext, lebensgrosse, ganze Figur. 
Bildnis des Sohnes des Vorigen, Archidiak. Joh. Casp. Hahn, "E1730, lebens- 
grosse, ganze Figur.  Wetzel, S. 70. 
[Predigthäuslein auf dem Friedhof gewesen, darin: Grabstein des 
Superintendenten Noah Otto, i" 1629, mit langer, lateinischer Inschrift.  W etzel , 
S. 15.] 
Rathhaus [1605 gebaut, 1609 abgebrannt, 1614 wieder gebaut, Bildnisse 
Johann Casimirs und seiner 2. Gattin enthaltend. 1676 abgebrannt, 1680 einge- 
stürzt]. Das jetzige Gebäude Ende des 17. Jahrhunderts gebaut, später nach Be- 
darf verändert und modernisirt, einfach. An der Nordfront oben ein besehieferter 
achteckiger Dachreiter mit Arcadeil-Aufsatz und Schweifkuppel.  Brückner, S. 265. 
 Heydenreich, Annalen von 1665-1690, 1'721, S. 157.  Walch, B. 220. 
[S G h ab h 0 f, in der oberen Vorstadt, 
herzogl. Forstmeisterwohnung; nichts Aelteres 
Jacob, Herzog Heinrich, S. 33.  Walch,  75.] 
altes Kammergutsgebäude, dann 
erhalten.  Brückner, S. 265.  
SGMOSS, herzogliches (s. Abbild. S. 446). Es ist ein umfangreicher, um 
zwei Höfe gruppirter Bau, schief orientirt; doch soll im Folgenden der Kürze 
wegen die Nordost-Seite als Nordseite, die Südost-Seite als Ostseite u. s. f. be- 
zeichnet werden. Das nach der Strasse liegende Vorderschloss Client jetzt für 
Beamtenwohnilngen, der Südflügel (les vorderen, 1. Hofes ist unten Lagerraum 
(früher MIlPStEIll), oben Amtsverwalter-Wohnung, während der Nordflügel ein Re-
        

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