Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Hildburghausen
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2508208
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2512553
Heldburg. 
GOMPERTSHAUSEN. 
apfelförmig mit Eiern, der Schaft sechsseitig. Silber, vergoldet; Zeichen  
19'f2 cm hoch. Hostienteller mit: Gott allein die Ehre und Weihekreuz. 
Kelch. Inschrift punktirt: Von weylandzi Joh. Nikolaus Rothes Erben Anno 
1753 Gott zu Ehren in die Kirche zu Gumbertshauseiz gestifftet auf der untersten 
Randplatte des Fusses; derselbe ist rund, sechsfach getheilt durch getriebene Kanten, 
welche in Spitzen auslaufen. Knauf apfelförmig, mit Kanten; Schaft rund, mit 
Kehle. Kupfer, vergoldet; 22 cm hoch. Hostienteller, mit Weihekreuz in 
einem Lorberkranz.  
Hostienbüchse, mit: J.B.1665 auf dem Deckel; klein, rund, mit gravirten 
und getriebenen Tulpen und anderen Blumen, mit Engelsköpfchen als Füssen, 
einem kleinen, aufrechtstehenden Crucifix als Deckelknopf; innen am Boden gravirte 
Ornamente. Silber, vergoldet. 
Altardecke, aus dem 18. Jahrhundert, klein, roth seiden Moiree, mit hübscher 
goldener und silberner Spitze. 
3 Glocken von 1892, 1898, 1898.   
Kifßhhßf. Eingangs-Thor, rundbogig, mit Karniesproiil; rechts eine Tafel 
mit dem Rautenkranzwappen in Roccoco-Unn-ahlnrlng, rechts eine Tafel mit der 
Jahreszahl: 1767i und den Anfangs-Buchstaben der Kirchvorsteher etc. In der 
hohen, von einem Fachwerk-Haus überbauten Mauer aussen Buchstaben und Jahres- 
zahl: 1766. An der Westseite der Mauer sind noch Gaden aus dem 18. Jahr- 
hundert erhalten (vgl. Milz im Anltsgerichtsbez. Römhild). Der eine ist im Erd- 
geschoss von Stein und im Obergeschoss von Fachwerk. 
Wohnhaus 
Blei. 
mit 
Drachenköpfen 
Wasserspeiern, 
nach 
alter 
Art; 
[EhemaL R H16 rg llf. Besitzer 1229 die v. Lobdeburg, dann Kloster Trostadt, 
die v. Heldrit, 1563 v. Löwenstein, v. Selbitz (so Valentin, "i" 1575, in der Stadt- 
kirche zu Heldburg begraben). v. Schaumberg, v. Hessberg, Guttenberg, Würzburg 
(soll wohl heissen durch Heimfall, da Würzburg die Hoheit bis 1808 hatte), zuletzt 
die v. Uttenhoven. Von diesen ward das Gut 1848 der Gemeinde verkauft und 
zerschlagen. Das Schloss, die Kemnate und eine 1551 erbaute Mühle des Gutes 
wurden kurz vor 18.52 abgebrochen.  Brückner, S. 329.  Krauss, S. 80. 464.] 
[Kap B llß des Petrus, nordöstlich von Gompertshausen auf dem 
Kappelhäck vorhanden gewesen.  Brückner, S. 328.  Krauss, S. 463.] 
sogen. 
IZÜBFSGHBIHOFII, Wüstung westlich von Gompertshausen, 1317 Esilhorn, Essel- 
horn, Hesselhorn, im 15. und 16. Jahrhundert öfter erwähnt, wohl im dreissig- 
jährigen Krieg untergegangen. Die Bewohner zogen theils nach (irompertshausen, 
theils nach Alsleben im heutigen bayrischen Unterfranken, zu dem auch ein Theil 
der örschelhorner Flur gehört. Kapelle dagewesen, vielleicht die Wallfahrts- 
kapelle der heil. Ursula. 
Burggut, 1317 derer v. Gompertshausen, 1320 bezüglich der Hoheit von den 
Grafen von Henneberg an das Stift Würzburg gekommen.  Briickner, S. 329.]
        

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