Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Hildburghausen
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2508208
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2511096
Eisfeld. 
EISFELD, 
Stadtkirche. 
mit eingegossener Himmelfahrts-Dledaille. 2 W ein k an n e n, 
mit roh gravirten Blumen, Gotteslaxmn und Sprüchen. Zinn. 
seidelförmig, hoch, 
1785 bezw.: 1787, 
VOII I 
Taufschale, von: 1786; am Rand achtseitig, mit gravirten Figuren der 
Evangelisten und der vier Haupttugenden und dem Spruch: Ihr Seyd Alle Gottes 
Kinder durch den Glauben An Ohristo Jesn Denn wie viel Enr Getauft sind die 
haben Ohrtstnm Angezogen; die Fläche antikisirend mit acht eiförnligen Vertiefungen, 
welche in der Mitte eine dem entsprechende achteckigc Figur mit eingebogeneu 
Seiten übrig lassen, innerhalb derselben nochmals ein Kreis. Die Schale ist ziemlich 
gross, von sehr schönem Zinn, mit Zeichen (Justitia und Hirsch). 
Weinkanne, mit Gravirungen: MARGARETHA FIEDLERIN (am Rand 
dazu punktirt: EIN GEBOHRNE KUHNERDIN) DEN (LAPRILIS 1672 um eine 
Rosette am Deckel, sowie dem Spruch aus 1. Ep. Joh. 1, 7 (Das Blut Jesn 
Christi etc.) in einem Lorbeerkranz, nebst herumlaufendem Eichenkranz; seidel- 
förmig, lang. Silber, mit Vergoldungen; Zeichen (steigender Löwe; HW. B).  
Kraus, S. 64, wonach die Stifterin die Wittwe des Baders Fiedler war. 
[Kelch, von dem Amtmann Fel. Rauschart (T 1645, s. oben Gedenktafel) oder 
seiner Wittwe verehrt, mit: Jhesus Maria hilf (nach K raus am Boden, wohl eher 
am Knauf und Schaft), also aus dem 16. Jahrhundert, sowie Hostienbüchse 
von derselben, fortgekommen; geblieben wohl von daher der zum Kelch 
gehörige] Hostienteller, mit Boden der Form: w , mit Weihekreuz am 
Rand. Silber, vergoldet.  Kraus, S. 30. 64.  Wetzel, S. 163. 
Kelch, durch Sammlung der Lutheraner und Reformirten in Oberehnheim 
(Elsass) 1646 unter ihrem Pf. Casp. Bartenstein gestiftet laut Inschrift an der 
Kuppe. Sechspass-Fuss, darauf die Kreuzigungsgruppe gravirt. Knauf vom Umriss: 
f mit Theilungsgliedchen. Schaft über und unter dem Knauf gekehlt. Silber, 
vergoldet, 191], cm hoch. Zeichen: Wappenschild mit Rechtsschrägbalken; 
DÖ, deutlicher an dem dazu gehörigen Hostien teller.  Kraus, s. 64 f., mit 
Inschrift (nicht ganz genau). 
Kelch, vom Rathsherrn Christoph Kreuchauff 1704 laut Inschrift am Sechs- 
pass-Fuss. Knauf gedrückt-kugelig, mit Theilungsglied und getriebenen Eiern. 
Silber, vergoldet; Zeichen: 2 Sterne über einem Helm  N (Nürnberg? s. unten); 
22 cm hoch.  Hostienteller, mit gleichen Zeichen.  Kraus, S. 64. 
Kelch, mit den gleichen Zeichen, wie am vorigen Kelch, laut Inschrift (unter 
dem Fuss) vom Rath zu Eisfeld in die Kirche verehrt, wohl der 1698 vom Stadt- 
rath bei Joh. Eyssler in Nürnberg bestellte Kelch. Sechspass-Fuss; apfelförmiger, 
sechsfach gebuckelter Knauf; Silber, vergoldet; 22 cm hoch. H ostienteller, 
mit den gleichen Zeichen.  Kraus a. a. 0. 
Kelch, aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts; Sechspass-Fnss; birnförmiger 
Knauf; Silber, vergoldet; Zeichen: gebundene Schleife?; N. Hostienteller, 
mit den gleichen Zeichen.   
Hostienteller, von: Anna Kunigunde Ockler 1800 laut Inschrift unter dem 
Boden; auf drei Füssen. Silber, vergoldet; Zeichen: VB; stehender Löwe. 
Altardecke, 1728 von der Herzogin Sophie Albertine geschenkt, gross und 
Schön. Breiter Rand mit weisser und bunter, sorgfältig ausgeführter Seidenstickerei 
(Plattstich), auf braunem Seidenrips, Füllhörner und Schleifen mit Blumen, welche
        

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