Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Hildburghausen
Person:
Lehfeldt, Paul Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2508208
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2510997
pfeiler; Langhaus-Nordfront, 1. und 3. Joch; Langhaus-Nordfront, 1., 2. und 3. Strebe- 
pfeiler; Langhaus-Nordfront, 4. und 5. Joch, 1. Strebepfeiler;  16: Langhaus-Nord- 
front, 4. und 5. Joch, 1. Strebepfeiler;  17: Chor-Nordostwand; Ohor-Südoststrebe- 
pfeiler; dasselbe (umgekehrt): Chor-Nordostwand; östlicher Strebepfeiler der Nordseite; 
Chor-Südostfront; südöstlicher Strebepfeiler;  18: Langhaus-Nordfront, 4. Joch;  
19: Ghor-Nordostfront; Chor, nördlicher Strebepfeiler der Ostseite; Ohor-Südfront 
zwischen l. und 2. Strebepfeiler;  20: Chor-Nordostfront; Chor-Südostfront; Chor- 
Südfront zwischen dem südöstlichen und dem 1. südlichen Strebepfeiler; Chor-Süd- 
front, zwischen 2. Strebepfeiler und Langhaus;  21: Ohor-Südostfront;  22: Chor- 
Südostfront;  23: Langhaus-Nordfront, 1. und 3. Joch, 1. und 4. Strebepfeiler, 
Nordportal; Westfront, nördlicher und südlicher Eck-Strebepfeiler; Front dazwischen; 
 24: Westfront;  25: nördlicher der mittleren West-Strebepfeiler (derjenige mit 
der Treppe);  26: Langhaus, Ostfront, Südtheil;  27: Langhaus-Ostfront, Süd- 
theil;  28: Langhaus-Ostfront, Südtheil; Langhaus-Südfront, 3. Joch und 4. Strebe- 
pfeiler; Südportal;  2.9: Westfront, südlicher der mittleren Strebepfeiler, südwest- 
licher Eck-Strebepfeiler und Westportal;  30: Langhaus-Südseite, 2. und 3. Joch, 
3. Strebepfeiler;  31: Nordportal;  32: Langhaus-Nordfront, 3. Strebepfeiler. 
Charakteristisch ist die flache Gabelung an den Zeichen. 
Der Chor ist durch die Strebepfeiler-Theilung dreijochig, im Innern mit einem 
Rippenwerk bedeckt, welches, von den Wänden aus als Sterngewölbe anfangend, 
nach dem Scheitel zu dann Rippen in der Linienführung des Netzgewölbes mit 
Rautenkreuzungen, jede Kappe aber für sich gewölbt, hat (vgl. Crock, Kirche). 
Umgekehrt pyramidenförmige Wandconsolen tragen die Rippenbiindel. [Eine In- 
schrift im mittelsten Gewölbe-Schlussstein. von Kraus: zpynkyl Kyrch MDV gelesen 
und fälschlich auf die Dreifaltigkeit bezogen, ist bei einer Renovirung, wohl 1684, 
zugestrichen worden] In die Ecke zwischen Chor und Sacristei ist ein aussen 
dreiseitig gebrochener Treppenthurm eingelegt. Vom Chor-Schlussjoch führt in 
denselben eine rechteckige Thür mit Kehle und Rundstab, der auf gewundenem 
Sockel ruht und an den oberen Ecken sich kreuzt. Die Thür vom westlichen Chor- 
joch in die Sacristei ist ebenfalls rechteckig, mit Kehle und eingelegtem Rundstab, 
wohl erneuert. Die Sacristei hat ein Sterngewölbe von doppelt kehlprofilirten 
Rippen auf Wandconsolen mit Wappenschildern, die leider bis zur Unkenntlich- 
keit überstrichen sind; an der Ostseite sind es ein gehälfteter Schild und einer mit 
den umgekehrten Kurschwertern, an der Westseite wohl der springende thüringische 
Löwe und ein Meisterzeichen (umgekehrt):  An der Nordwand befindet sich eine 
schweifbogige  Blende, an der Südwand eine rechteckige, welche wohl 1734 (diese 
Jahreszahl nebst: IAS in ihrer Einfassung) zu ihrer jetzigen Grösse erweitert und 
proiilirt, als Wandschrein mit Eisenthür neu hergerichtet ist. Der Triumphbogen 
zwischen Chor und Langhaus hat Pfeiler vom Quer- schnitt: 3 und, ohne 
Capitell-Trennung, einen Spitzbogen vom Querschnitt:  , so dass die schrägen 
Flächen der Pfeiler in die Kehlen des Bogens verlaufen. Im Langhaus werden 
die Schiffe durch vier Säulenpaare getrennt, welche "N, wohl schon im spät- 
gothischen Bau spitzbogige Scheidebögen vom Profil: __f hatten, aber später 
(s. unten) erneuert worden sind. [Sie trugen ein Gewölbe, welches höher war als 
die jetzige Holzdecke] Die Fenster am Chor (je eines an den drei Schlussseiten,
        

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