Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirke Salzungen und Wasungen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2503588
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2507896
Wasungen. 
SCHWALLITNGEN, 
Kirche. 
Begräbnissplatz. 
AVS- GVET LASEN 
RIO" BECKXEM  WILENI MACHEN 
FERVARI 
1661 
ECHART-MA DEN ERSTEN! 
THIAS-STEI NMEITZ  
Kanzel sechseckig, aus Holz. An den Brüstungen Pfeilerstellungen des 
17. Jahrhunderts, doch stark restaurirt. 
Orgel mit Roccocoschnitzerei, etwas vergoldet. 
Grabstein von 1782, mit Ornamenten in reichem Roccocostil, in die Orna- 
mente eingeschlossen zweimal der zur Sonne aufiliegende Adler, mit dem Spruch 
Matth. 25, 23: Ez" du frommer und getreuer Knecht, ohne Namen des Verstorbenen. 
Vermuthlich Grabstein des Pfarrers Kalbitz, der 1782 hier starb. Stark verwittert. 
Aufgestellt in der Kirche. 
Die Glocken sind 1803 von Bittorf in Seeligenthal gegossen (B er gner, Glocken 
des Herzogthums Meiningen, S. 30). 
A 1 t a I' g G l" ä t h e.    
1) Kelch von 1659, spatgothisch. Silber ver-  
goldet, mit gravirten Ornamenten. Höhe 25 cm,  
Durchmesser 1272 cm-  
2) Kelch, gestiftet 1737 von Pfarrer Koch. l  
Barockstil mit Ornamenten, Silber vergoldet. Höhe [j   
22 cm, Durchmesser 111], cm. Ö   
Zinnkanne, gestiftet von Anna Kistner, 7, ß, äf ' 
1686. Höhe 3211, cm.  Wein kanne mit Schraub-    
Verschluss, gestiftet von Pfarrer Motz, Schultheiss ' ' _A  
Heller und Heiligenmeister Pfannstiel, 1837. Mit   
Ornamenten, welche mit dem Rad gravirt sind.   
      
1) Crucifix mit versilbertem Corpus, 17.Jahr-  
hundert. Höhe vom Kopf bis zu den Fussspitzen K, 
13 cm- Das Holzgesteu neu-  Taufstein von 1661 in Schwallungen. 
2) Crucifix, 18. Jahrhundert, mit hölzernem 
Corpus. Höhe vom Kopf bis zu den Fussspitzen 291], cm. Gute Schnitzerei im 
Barockstil, doch durch Vergoldung entstellt. 
Von einer ehemaligen sehr starken K irchhofsma u er 
'l'hurm noch Spuren im Erdboden sichtbar. 
sind 
nordöstlich 
VOIl1 
einem Hause ein Stein einge- 
dargestellt ist. Darüber die 
Auf dem jetzigen Begräbnissplatz ist an einem H 
lassen, an welchem unten Christus am Kreuz dargeste] 
Inschrift: 
1566 
NACH CHRISI GEBVRT 
WIS IDER MA-FING MAN 
DISEN GOTESACKER AN 
WART ABR ERST NACH 
SECHZHEN JAREN MIT DI„ 
SER MAVREN VMB 
FAREN. 
Die Mauer des Begräbnissplatzes scheint aus derselben Zeit 
Begräbnissplatz 
unten Christus am 
ist an 
Kreuz 
stammen.
        

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