Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirke Salzungen und Wasungen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2503588
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2507603
222 
Möoxmns. 
NIEDERSOHMALKALDEN. 
Wasungen. 
92 
1760 die Gattin des Superintendenten Link zu Meiningen und des Pfarrers Thüo zu 
Stepfershausen. 
Die Kirche, eine Schenkung des Herzogs Bernhard Erich Freund, ist 1848 
-1849 von A. W. Doebner neu gebaut und gehört zum Kirchspiel Schwallungen. 
Gerichtlich war hlöckers bis 1619 nach der Cent Schmalkalden gewiesen, seitdem 
gehört es ins Amt Weisungen. 
Litteratur: Brückner, Landeskunde II, S. 87.  Heim, Chronik II, S. 27. L_ H_ 
Niederschmalkalden, Kirehdorf mit 487 Einwohnern am Unterlanf der Schmal- 
kalde, 51 f 2 km nördlich von Weisungen. 
Ursprünglich frankensteinisch, kam Nydem Smallralden 1325 durch Kauf an 
Graf B erth old v 0 n H e n n e b e rg (Henneb. Urk. I, 101) und war nach Schmalkalden 
centpflichtig, seit 1619, WO ein Ge- 
  2 2 bietswechsel zwischen Hessen und 
 1,-    Sachsen vorgenommen wurde, nach 
Q i f? E7; ' I; 1 Wasungen.  Während des dreissig- 
  f,  ) äährigen lundd deä siebenjähiägen 
 l ß  rieges itt er rt ausseror ent- 
45,  {ÄFZX lieh; 1759 wurde er von Kroaten 
 ausgegeplündert (Neue Landesk, S. 47, 
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3 f    Das Ritt e r g ut zu N ieder- 
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 W .   weimarisches Lehen, ging durch die 
      2.3.    verschiedensten Hände (Regenmantel 
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 f_  f       feld, Landgraj" von IIessen-Plzilezplßs- 
  fahl;   tkal-Barckfeld, Bleynzüller u.  
Auch das Stift St. Egidi zu Schmal- 
 äüdexnuwg; allda begütert (Henneb. 
EÜEIEET     v  
   k Litteratur: Brückner, Landesk. 
Ehemalige Kirche 11] Niederschmalkalden. H, S_ 88  Heim, Ghmnik H, S_ 29h 
Die Kirche ist ein Neubau. Die ehemalige Kirche ist als Glasmalerei in 
sehr kleinem Maassstabe am unteren Theile des Chorfensters der jetzigen Kirche 
dargestellt (Abbildung auf dieser Seite). Es war ein Fachwerkbau mit verputzten 
Wandilächen, der Hauptraum angeblich 1619 erbaut, der Thurm um 1720. Der 
Thurm war viereckig mit achteckiger Laterne und Schweifkuppel. Die 'l'hür- 
Öffnungen waren mit halbrund ausgeschnittenen Hölzern überdeckt. Das ganze 
Gebäude sehr bescheiden. 
Geräthe: 
Kelch, Silber, vergoldet, gestiftet von Pfarrer Daniel Koch zum Andenken 
an seinen Sohn, 1737. Höhe 22112 cm, Durchmesser der Kuppe 11112 cm; späte 
Renaissanceform mit ganz wenig Gravirung. (Einen ebensolchen Kelch hat Koch
        

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