Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirke Salzungen und Wasungen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2503588
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2505976
Salzungen 
LIEBENSTEIN. 
dass ein Zwinger nur an der eigentlichen Angriffsseite der Burg, der Südseite, vor- 
handen gewesen ist. An der Nordseite und an der Westseite bedurfte die Burg 
eines Zwingers nicht, da dort der Felsen steil abfällt. Die Zwingermauern sind 
fast 1 m stark. In der östlichen Hälfte der Zwingermauer erkennt man eine im 
Stichbogen überwölbte, doch später zugemauerte Oeifnung von 1,10 m Breite und 
über 2 m Höhe. An der Aussenseite ist die zugemauerte Stelle stark verwittert, 
so dass die Zumauerung vielleicht schon bei dem Bau des Jahres 1554 erfolgt sein 
könnte. Die Stelle ist auf dem Grundriss auf S. 83 bei "d" angegeben. An der 
Aussenseite sieht man an derselben Stelle eine kleine rechteckige Schiessscharte. Diese 
Burg Liebenstein. 
Ansicht von 
Südwesten, 
Zwingers. 
ausserhalb des 
lässt darauf schliessen, dass hier eine Pforte der Zwingermauer vertheidigt werden 
sollte. An der Südwestecke des Zwingers liegt der Rest einer grossen, theils ein- 
gestürzten Mauer. (Im Grundriss auf S. 83 bei  Sie hat an der Südwestecke 
eine Höhe von ungefähr 10-11 rn. Es war die Aussenmauer des Zwingers, der 
an dieser gefährdeten Stelle besonders stark befestigt sein musste. Zwei ungefähr 
quadratische, zugemauerte Fenster, mit Umrahmungen des 16. Jahrhunderts, liegen 
in dieser Mauer (Abbildung S. 85). Auch hier verschiedene Rüstungslöcher. An 
der runden Ecke dieses Theils der Zwingermauer soll nach Angabe von Emil 
Rückert, Altensteins und Liebensteins Vorzeit, S. 154 und Grundriss am Schluss, 110611 im 
Jahre 1800 ein runder Thurm gestanden haben. Nahe dabei, doch ausserhalb des 
Zwingers, steht der Rest einer niedrigen Mauer (im Grundriss bei  An der
        

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