Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirke Salzungen und Wasungen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2503588
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2505794
Salzungen. 
HELMERS. HERMANNSRODA. 
die 0 r g e l , 
verziert ist. 
welche 
mit 
bescheidenen 
Ornamenten 
des 
Empire- 
und 
Roccocostils 
Taufstein achteckig, sehr einfach. Im oberen Theil sind in der Rundung 
für die 'l'aufschale drei Weihekreuze angebracht. Dieser obere Stein könnte noch 
von einem früheren Bau stammen. 
Die beiden grossen Grab stein e des Oberförsters Jacob Reuss, 1633-1723, 
und seiner Gemahlin Susanna Maria Reussin, geborene Volkardt, 1678-1732, mit 
aus Stein gemeisselten, bunt bemalten Ornamenten und Engeln, sind an der Süd- 
ostwand der Kirche aufgestellt. An dem Grabstein des Oberförsters sind unten 
2 Hirschköpfe zwischen den Blattgewinden dargestellt. Oben ein Todtenkopf mit 
einem Lorbeerkranz. An dem Grabstein seiner Gemahlin eine Inschrift, in der es 
heisst: b. 7. jan. 1732, unvermutben aus bei: unbeftänbigen äerbevge biefer 
weit nach (Böttl. willen ihren öeel. abtrirt genommen. 
Glocken: 1) Mit der Inschrift: "1743 Joamzes zueist auff Jeszmz Christ" 
zwischen zwei Rundbogenfriesen und zahlreichen Initialen. Durchmesser 0,30 m. 
2' Ge ossen 1839 von Jakob Bittorf  
iif Seelägenthal, mit der Inschrift: ufeueo"  "man" l 
(I für) die Gemeinde Helmers." Durch-  gjff, 
n1esser0,47 m. (Bergner, Glocken, S. 24.)   
i"  "l  ff-'i'ni' "rä  
Der ROÜHOf, ein aus Holzfach-     
werk erbautes Wohnhaus aus dem 17.   I",     "l 
bis 18. Jahrhundert, mit einigen ge-      h 
rundet ausgeschnittenen The11en des J, 3,73.,  m, 111;  
Holzverbandes. Das Obergeschoss ist f;  i]   {t   
nach aussen vorgekragt, ebenso die drei      1311!, v.) W   
Geschosse im Giebel.         
14:,    f,  n  i:   
Haus Nr. 16,Holzfachwerk. Ein w, tipgx I" Kg): 
Eckpfosten ist mit einem tauartig ge- I1] m, l]    ßtßr 
   n    m 
schmtzten Rundstab verziert. (Ein ganz  H In? .    .7 
ähnlicher Rundstab ist in der Kirche   i! b_l'l_lm_ Yj im   
des benachbarten Dorfes Rosa mit der  
     
Der Platz unter der. sehr alten   
Dorflinde, neben dem Haus Nr. 16, Thur von 1672 an der Kirche in Helmei-s. 
ist an einer Seite durch eine geradlinige Futtermauer gestützt, hat aber keine 
Ringmauer. 
Burg Frankenb e rg auf dem Berge oberhalb des Dorfes, siehe oben S. 47-50. 
Hermannsroda, Dorf mit 234 Einwohnern, 4 km nordwestlich von Salzungen. 
Ob der Ortsname Hemmederot (Hernmenroth), der sich in thüringischen Urkunden 
des 13. Jahrhunderts findet (Dobenecker, Reg. I, 1226, 2020), auf unser Hermannsroda 
zu beziehen ist, erscheint fraglich. (Danach hätte Landgraf Hermann von Thüringen
        

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