Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirke Salzungen und Wasungen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2503588
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2505657
Salzun gen. 
FRA1 
TENBREITIINGEN. 
Abendmahl, den Einzug in Jerusalem, das Gebet im Garten zu Gethsemane und 
die Geisselung Christi. In welcher Weise der Meister bei diesen Compositionen 
die Holzschnitte aus Dürers kleiner Passion benutzt hat, zeigen die Abbildungen 
auf S. 60 und 61. Auch bei dem hier nicht mit abgebildeten Einzug in Jerusalem 
ist die Uebereinstixnmung eine vollkommene. 
Der Altar ist 1,67 m hoch und aufgeklappt 2,80 m breit. 
Von dem zerstörten Untersatz des Altars stammt das Relief der heiligen 
drei Könige. Der Altar stand wahrscheinlich in der früheren Klosterkirche. Im 
Jahre 1903 war er auf der kunsthistorischen Ausstellung in Erfurt ausgestellt 
(Katalog der Ausstellung Nr. 51 und 284). Der Altar ist abgebildet und be- 
schrieben in! Döring und Voss, Meisterwerke der Kunst aus Sachsen und Thüringen, Magde- 
burg 1904. 
Die Orgel stammt aus dem 19. Jahrhundert. 
Sacristei an der Nordseite des Öhorraums. Es ist ein quadratischer 
Raum aus starken Mauern, überwölbt  
mit einem lbnnengewölbe, in welches   ii.  
zwei Stichkappen so hineingesetzt sind,  ii iii iiiiiiiiiiiiii i 
d,     i iiiiiiii. i i lii 
ass ungetahr der Eindruck eines Kreuz-   iiiiiiiiii iiii, 
gewölbes entstanden ist. Im Innern ein iul iifiiiiiiiiiiiiiiiiliiiiiiiii 
steinerner Tisch, an dessen vierkan- ,   M iij iiiiiiiiiiiii iiliiiii, 
tigem Fuss an zwei Seiten facettirte i   li      
Quadern eingemeisselt sind.  Truhe   iiooii   i i, i 
mit gedrehten Halbsäulen, 17. Jahr-    QQQQ  H    
hundert. i  i, i   iiiiiii iii 
Gerathe. Kelche: 1) Silber,      i- .I 
erste Hälfte des 18. Jahrhunderts. In-  i i, iigaiii ii  
schpift: Emst Ludewig w. Milttx Adam  i 5   i.  iiv  iti  
Melchior v. Miltiz Carl Heinrich v. Mil-   i  iii  i iii i  
m. und das Wappen. Am Knauf: IEH- f" ' '   i  l 
SVS- Höhe 0x21 m: Durchmesser unten Geschnitzter Pfosten in der Kirche 
0,15 m, oben 0,11 m. 2) Kupfer, 11811 zu Frauenbreitungen. 
versilbert, 17. bis 18. Jahrhundert, mit 
wenigen Ornamenten. Fuss sechspassförmig. Durchmesser unten 0,17 m, oben 
0,12 m. Höhe 0,23 m. Mit der Zahl 748110.  Weinkanne, Silber, Seidel- 
form mit breit geschweiftem Fuss, Tülle und Henkel. Geschweifter Deckel. Mit 
gepunzten Friesen des Regencestils. Inschrift: Anna Oordztla Kühnm Gebohme 
Latein A0. 1740. Höhe mit dem eichelförmigen Knopf 0,25 m. Durchmesser 
unten 0,15 III, oben 0,10 m.  Oblatendose. Inschrift: Schröter 1720. Durch- 
messer 0,08 m. Jetzt in der Schule zu Meimers.  Taufbecken, Messing, von 
1500, mit gebuckeltem Boden und einem Buchstabenfries, der wohl nur decorative 
Bedeutung hat. Durchmesser 0,28 m, Höhe 0,07 m. 
Glocken. 1) Glocke von 1610i) mit der Inschrift: 25m0 1610 waren 6m- 
riPus Scberriger pfarlyerr Johann wagfer Qlmrsverwalrer 6mm Sdpmibr 
Obe rl än d e r nimmt an, die Zahl 
beiden anderen Glocken, gegossen. 
i) Herr Pfarrer 
sächlich 1616, wie die 
1610 
ein Gussfehler 
that- 
die Glocke sei
        

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