Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2496720
Geschichte 
Stadt 
Meiningen  
Meinmgen. 
Grabstein des Reinhard von Wechmar 
Jetzt auf dem neuen Friedhof. 
III. 
Meiuingen 
unter 
den 
Grafen 
VOII 
Ilenneberg 
1542- 
1583. 
Wenn es einst von grossei- Wichtigkeit für die Stadt Meiningen war, dass sie 
1007 dem Bischof von Würzburg abgetreten wurde, weil sie sonst vermuthlich ein 
reichsritterschaftliches Dorf geblieben Ware, so war der jetzt vorgenommene Tausch 
von nicht geringerer Bedeutung, weil dadurch die Einführung der Reformation 
ermöglicht wurde. Schon längst waren in hiesiger Gegend viele der Kirchen- 
verbesserung im Stillen zugethan, wozu der Bauernkrieg, an dem die hiesigen 
Bürger theilgenommen hatten, wahrscheinlich aber noch mehr die Zusammenkunft 
der evangelischen Fürsten und Theologen zu Schmalkalden Anlass gegeben haben 
mochten, indess die Ungewissheit über des alten früher eifrig katholischen Grafen 
Gesinnung hielt die Gemüther in ängstlicher Spannung. Der Sohn des Grafen 
Wilhelm, Georg Ernst, der am brandenburg-preussischen und hessischen Hofe 
erzogen war, brachte den Vater aber, obwohl dieser mit seinem Hofe noch dem 
katholischen Bekenntniss treu blieb, nach und nach doch dahin, den Protestanten
        

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