Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2502311
Meiningen. 
OBERMASSFELD, 
sind in der Höhe des Brüstungsriegels Console angeschnitzt. Die Wandstreben, 
welche von dem Brüstungsriegel schräg gegen die Hauptpfosten gelehnt sind, sind 
geschweift und mit gothischen Nasen besetzt. In den Eckpfosten ist eine Dreiviertel- 
säule eingeschnitzt. Das daneben stehende Holzfachwerkhaus ist angeblich das des 
Obersten Heinz v. Teufel (Hillerh0f?). 
Die Werrabrücke, welche in fünf gewölbten Bogen über den Fluss führt, 
stammt aus der Zeit vor Erbauung der Brückenkapelle (1534). Den sehr malerischen 
Aufbau der Brücke, mit der Brückenkapelle, stellt unsere Abbildung auf S. 1 dar. 
Der eine Brückenpfeiler hat stark ausladende Kragsteine, welche ehemals möglicher 
Weise ein Häuschen für den Einnehmer des Brückenzolls trugen. Der Pfeiler ist 
auf S. 466 abgebildet. 
Die Brückenkapelle, ein spätgothischer Bau mit der Jahreszahl 1534, 
steht am Eingang der Brücke von der Seite des Dorfes aus. Das Gebäude zeigt 
nur noch wenige Reste von den künstlerischen Formen aus der Zeit der Erbauung. 
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Inschrift am ehemaligen 
Zollhause, Nr. 51. 
   
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Relief an der Brückenkapelle. 
Alt ist das Glockenthürmchen auf dem Giebel. An der Strassenseite hat die Kapelle 
eine fensterartige Oeffnung in Hufeisenform, die jetzt durch einen Holzladen ge- 
schlossen ist; sie ermöglichte jedenfalls den Vorübergehenden den Blick auf ein in 
der Kapelle aufgestelltes Heiligenbild. Der hufeisenförmige Bogen ist unten 1,75 m, 
in der Mitte 1,81 m weit und 1,25 m hoch. Wenn die örtliche Ueberlieferung 
von einer Kanzel zu berichten weiss, die noch vor 50 Jahren gestanden haben 
soll, so dürfte das auf Irrthum beruhen. Als Predigthaus kann die Kapelle auch 
Wegen ihrer geringen Abmessungen nicht gedient haben. (Mittheilung von Dr. P u s ch 
in Meiningen.) An der Front befindet sich eine grosse Wappentafel mit dein 
Wappen von Henneberg-Schleusingen und der Jahreszahl 1534. Die am oberen 
Rande stehende Inschrift, zum Theil stark beschädigt, lautet: 
Qlnno 1534 a: bies wen? 
volenr (vollendet) v6 gut in gvimmental vevlar (verlegt, d. h. vorgeschossen). 
30?
        

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