Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2501282
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J ÜCHSEN, 
Kirche. 
Meiningen. 
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kreuzenden Rundstaben. In den Seitenwänden der Kirchthüren sind die tiefen 
Mauerlöcher für die Verschlussstangen erhalten. An den Thurm sind zwei runde 
Treppenthürme mit Glockenhaube angebaut. Der eine von ihnen steht an 
der Nordseite des Hauptthurmes, der andere an dessen Südostecke. Jeder der 
beiden Treppenthürme hat eine Thür, deren Sturz diese Form hat, 2 R a 
und ist mit einer Glockenhaube bedeckt. Die Fenster der Treppenthürme 
sind rautenförmig und in der Richtung der Wendeltreppe schräg eingesetzt. 
Das Innere der Kirche ist ein rechteckiger Raum, welcher sich durch einen 
spitzbogig überwölbten Triumphbogen nach dem Chor öifnet. Der Triumph- 
bogen hat an den Kämpfern ein Gesims, bestehend aus einer Hohlkehle, Sima 
und Deckplatte. Die Umrahmung des Bogens durch eine einfache Hohlkehle 
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Lesepult in der Kanzel zu Jüchsen. 
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Säule in der Kirche 
zu Jüchsen. 
 ganz ebenso wie am Triumphbogen der Kirche des benachbarten Dorfes Neu- 
brunn  deutet auf die Hauptbauzeit der Kirche. Ueber dem Chor ist die Orgel- 
empore eingebaut. 
Die Wände des Hauptraumes der Kirche sind fast ganz mit zweigeschossigen 
hölzernen Emporen bedeckt. Nur die an den Triumphbogen anstossende Hälfte 
der Südmauer ist von Emporen frei gelassen, um Raum für die Kanzel zu ge- 
winnen. Die Emporen ruhen auf starken, runden gedrehten Holzsäulen. Die eine 
der Säulen ist auf dieser Seite abgebildet. Auf die Capitelle der unteren Säulen sind 
Blätter im Roccocostil in Weiss und Gold aufgernalt. Aus der Zeit des Roccoco 
stammen auch die geschnitzten Wangen des Gestühls der Kirche. 
Die Kanzel aus Stein ist balconartig aus dem südlichen Pfeiler des Triumph- 
bogens herausgekragt. Den Aufbau zeigt unser Lichtdruck nach S. 392. Die 
künstlerischen Formen deuten auf die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der 
mächtige Oonsolstein besteht aus zahlreichen über einander gehäuften Profilen. 
Darauf steht die Brüstung der Kanzel, deren Grundriss den Theil eines
        

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