Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2496416
Meiningen. Dia Landwehren des Meininger Unberlandes. 21 
Die 
Massfelder 
Landwehn 
 Sie schied das würzburgische AmtMeiningen vom hennebergischen 
Amt M assfeld und ist nur durch Flurnamen belegbar. 
Vgl. darüber 
Meiningen. 
6. Die Meininger Landwehren. 
Darstellung von Dr. H. Pusch unter 
Geschichte 
der 
Stadt 
Die 
Defertshäuser 
Landwehn 
Sie ist nur durch Vermerke von Aktenstücken, die sich im Besitz des Henne- 
berg. Alterthumsf. Ver. beünden, bezeugt und verlief eine Strecke in der Richtung 
des Utendorfer Vicinalwegs, wo er an der Helbaer Chaussee anhebt. 
Die 
Utendörfer 
Landwehn 
Chr. J uneker erwähnt sie in seiner Ehre II, 80 (1704) mit folgenden Worten: 
Herzog Moritz zu Sachsen-Naumburg liess hier (auf der Spitze des Dolmars) a0. 
1696 ein Bergsommerhaus, insgemein das Dolmarhaus genennet, erbauen und wurde 
damals auch ein Neuer Prunftplatz an der Landwehre gegen Utendorf 
angelegt. 
 9.uDie Wasunger Landwehr.  
Auch sie ist nur urkundlich belegt durch eine von Germann, Wilhelmiterkloster 
(1890), S. 88 abgedruckte Wasunger Stadtrechnung vom Jahre 1572, wo es heisst: 
Schreiner  alten pfarhof Jorg Stojfel vom garten ahn der landwher.  Nach des- 
selben Verf. Schrift: Aus Wasungens vergangenen Tagen (1890), S. 43, reichte (13,8 Nord- 
ende der Wasunger Landwehr an den oberen Rietgraben in der Wüstung Ober- 
stetten heran; die Landwehr wäre demnach auf der linken Seite der Werrain der 
Nähe des Bahnhofs zu suchen. Indessen hat sich an Ort und Stelle keinerlei Kunde 
von dieser alten Anlage erhalten. 
Die 
Schmalkalder 
Landwehn 
Als Ausgangspunkt- dieser schon oben S. 18 in dem geschichtlichen Abschnitt 
berührten Landwehr dürfen wir wohl, wie bei der Frauenbreitunger Landwehr, die 
Hohe Klinge annehmen, von wo aus nordwärts der Liebensteiner Rennstieg die 
Fortsetzung der Landesgrenze bis zum Grossen Dreiherrenstein auf dem Weissen- 
berg bildete. Von der Klinge aus führte die Landwehr ins Tmtsenthal hinab und 
dieses überschreitend, an dem einsamen Elmenthul und an der Ruine Aztwallenburg 
vorüber über den Federkügel nach dem Grossen Griesselsberg, westlich von Seligen- 
thal, weiterhin die Strasse ÄSchmaZkaZden-Herges kreuzend, zum Steinlcopf und 
Andreasbmtzznen, sodann über den Röthof zwischen der Schmalkalder und „hessi- 
sehen" Staatswaldung entlang, eine Strecke auch diese durchschneidend, über die 
Fambachev" Höhe und zwischen den Fluren der Dörfer Farmbach einerseits und 
Mittelschvnallrxzlden und (meiningisch) Mederschwzallcalden andererseits entlang, bis 
sie an dem ins Werrathal vorspringenden Kap der Todenwart ausrnündet. Noch 
zu des Chronisten Heim Zeiten war die Todenwart mit einer festen Mauer um- 
geben und durch Wall und Graben geschützt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.