Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2499404
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MEININGENL 
Diez-Häuschen. 
Grrabdenkmäler. 
Meiningen. 
246 
Johann Friedrich Bühner, ü 1723, T 1795. Auf einem Postament 
eine Schrifttafel, die in symmetrischer Anordnung oben und unten Voluten zeigt, 
die durch Blumengehänge, von Schriftbändern umwunden, verbunden sind. Oestlich 
von der Gruftkapelle. 
Herzog Engen von Württemberg, T 1822. (Siehe Fortgesetzte Chronik II, 
218-219.) Südlich von der Gruftkapelle. 
Zwei sarkophagähnliche Denkmäler, südwestlich von der Grnftkapelle, ähnlich 
denen in der Nähe des Stierschen Denkmals nordöstlich von der Gruftkapelle. 
Verwittert, Inschriften unleserlich. 
Andere Grabmäler sind nach dem neuen Friedhof gebracht. Siehe S. 247-248. 
Auf dem Abhang des Herrenberges steht das Denkmal des Dichters Otto 
Ludwig, Bronzebüste von Adolph Hildebrand; das Denkmal ist aufgestellt 
1893 an der Stelle des ehemaligen Schlosskellers. Vgl. S. 105. 
Gedenktafel für Schiller, am Schillerplatz, von einem Gitter umgeben. 
Aufgestellt 1905. 
Das Diez-Häuschan, ein offenes Parkhauschen auf dem Herrenberge mit schönem 
Blick auf die Stadt Meiningen. An dem Gebäude ist durch den Marienverein eine 
Widmungstafel angebracht mit der Inschrift: Dem treffliehen Menschen und tüch- 
tigen Künstler igantuel Diex  der uns lehrte, die Schönheiten der Gegend zu er- 
kennen nnd zu gemessen  am dankbarer Erinnerung. Gegenüber dem Eingang 
zum Diez-Häuschen stehen zwei lebensgrosse, weibliche Sandsteinf i guren aus 
dem Ende des 18. Jahrhunderts, jugendliche Frauen mit Blumen und 
Früchten. Sie standen früher am Eingang zum Englischen Garten. Seit der Zeit um 
1885 sind sie hier oben an den Ecken einer Felsennische aufgestellt. Siehe oben S. 241. 
Ein Thurm auf dem Rande des Berges östlich von Meiningen, erbaut 1822. 
Nach dem Namen des Stifters der Anlage wird der Berg die Donopskuppe ge- 
nannt. 1872 stürzten die Süd- und Westmauer ein. Das Holzwerk im Inneren, 
das die Besteigung ermöglichte, war langst vermorscht. 
Bellevue, Sommerwirthschaft auf dem Herrenberge. Klassicistischer Bau aus 
der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit ansprechender römisch-dorischer Säulen- 
halle, dort schöner Blick ins Werrathal. 
Von dem D enkmal, das man 1814 auf dem Drachenberge aus Freude über 
die Besiegnng Napoleons I. errichtete (Fortges. Chron. II, 192), sind nur eine Anzahl 
Eichen übrig geblieben, mit denen man es umpiianzte. Vgl. oben S. 93. 
Grabdcnknläler 
auf dem 
11611011 
Friedhof. 
Reinhard v. Weehmar, T 1488. Grabstein mit dem Wappen. Das treff- 
lich gearbeitete Relief ist auf S. 46 abgebildet. 
Sus. Kath. Strauss, geb. Kogmanu, Grabstein mit der Umschrift: jm 
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