Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2499099
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Meiningen. 
MEININGEN, 
Holzfachwerkhäuser. 
215 
Eck- und Zwischenpfosten, welche durch kurze, schräg gestellte Streben verbreitert 
sind. 5) Die geschweift ausgeschnittenen Wandstreben, welche auf den Brüstungs- 
riegel aufgesetzt sind. -Die Streben sind an den Rändern an der Oberfläche so aus- 
geschnitten, dass der Wandputz der gemauerten Füllungen zum 'l'heil über das 
Holz hinausgeht. 6) In den 
F ensterbrüstungen des ersten 
Obergeschosses die rautenför-  l f 
mig zusammengesetzten kurzen  fj Ä 
Streben, welche durch consol-  , w 
artig geschnitzte Zwischen- Ü   ß 
pfosten eingefasst sind.  Die _  fit-alte,   
Schnitzereien an den Saum- 2- ?    
schwellen, an den Eckpfosten, f!    n, ihlicälx  
an den Zwischenpfosten der f l    v) 
Fensterbrüstungen und an den ß     ß will  
Brüstungsriegeln der Giebel-  I; 2„ f) z"   
     o.  J 151„ A4-   w! ,w  ,  
fäääf.   
wittert Siehe Fritzmliränkisch- F;    
thüring. Holzbauten, S. 16, Taf. XV.    ävjkllfrrgyg  
I  m ' u   d  M:  
Das Haus in der Oberen I lll   i'll, W  
Kaplaneistras s e Nr. 1. '  i;  
Das Obergeschoss besteht aus    Q1111  , 
Fachwerk. Die Wandstl-eben  , Ill 
und Kopfbander sind an der     
Oberfläche so ausgeschnitten, iil  _gll f!   
dass der Putz der gemauerten      
Füllungen zum Teil über das l Ä   b."    
Holz hinweggeht. An den f, j: (wir, "l     
F ensterbrüstungen sind die  I,     1., a „ 
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den Pfosten durch Andreas- l 
kreuze und Viertelkreisstreben,  
welche über die Andreaskreuze  
hinweggreifen, wirkungsvoll be-           "P 
lebt- Auch einige in die Streben Wohnhaus Ernestinerstrasse Nr. 14. 
eingeschnittene Kreise sind mit Ansicht vor dem Jahre 1906. 
weissem Putz ausgefüllt, was  
recht ansprechend wirkt. Die sehr schlichten Formen lassen auf die armen Zeiten 
nach dem Schluss des dreissigjährigen Krieges schliessen.  
Das Richter sehe Haus in der Postgasse aus dem Jahre 1608. Es ist ein 
Hintergebäude. Ein Theil des Erdgeschosses ist aus Stein mit einer breiten, rund- 
bogigen Einfahrt, die schräg gestellt ist, um eine bequeme Einfahrt in der engen 
Gasse zu ermöglichen. In den Schlusssteinen stehen die Buchstaben M. W. M. 
und andere. Dieser Theil hat ein Obergeschoss aus geschnitztem Fachwerk. In den
        

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