Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2498938
199 
Meiningen. 
MEININGEN, 
Alte 
Superintendentur. 
199 
mit der Anton-Ulrichstrasse durch die Meisengasse in Verbindung. Der Chronist 
Güth hat den Namen Nonnenplan in seiner Stadtbeschreibung vergessen. Seinen 
Namen hat der Platz offenbar von dem N onnenhaus erhalten, das in zwei Ur- 
kunden erwähnt wird, die im städtischen Archiv verwahrt werden. 
Die ältere der Urkunden, in denen des N onnenhauses Erwähnung geschieht, stammt 
vom 25. Juli 1521 und betrifft eine Stiftung von 100 Gulden fränkisch, die der 
Pfarrer Johann Müller zu Obermassfeld der Stadt Meiningen machte. Jene 100 Gulden 
Grundriss der alten Superintendentur, ehemals Nonnenhaus. 
sollen zu 5 Proo. angelegt werden; die Verwaltung der Stiftung und des Zinsabwurfes 
wird in die Hände der zwei Spitalmeister gelegt, die vom Rathe eingesetzt sind. Von 
dem jährlichen Zinsertrag soll nach des Pfarrers Tode seine Dienerin Else Bulmennin 
jährlich bis an ihr Ende drei Gulden erhalten. Für den Fall, dass sie bei Lebzeiten 
Müllers oder nach seinem Tode begehren sollte, in das Nonnenhaus zu Meiningen auf- 
genommen zu werden, so wird ihr dies Kraft der Urkunde "an (ohne) weitter vnnd 
mere gabe auch beschwerunge zugesagt", und auch die drei Gulden behält sie nach 
Müllers Tode auf Lebenszeit unter der Bedingung, dass sie sich nfrumblich, wie einer
        

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