Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2498924
MEININGEN, 
Alte 
Superinten dentur. 
Meinin gen. 
Wesen. Der Dachgiebel nach der Schlundgasse war an der Dachschragung an jeder 
Seite durch drei grosse Wellenlinien eingerahmt. Er hatte drei Geschosse, die durch 
steinerne Gesimse von einander getrennt waren. An jeder Ecke der beiden oberen Ge- 
schosse des Giebels lag eine steinerne Kugel. Nach dem Markte zu fiel das Dach steil 
ab. In allen drei Geschossen des Daches waren kleine Luken mit schlanken, zierlichen 
x w I:   Thurmspitzen an- 
R    gebracht, die in 
s .x  x  Kugeln endeten. 
i  x   Das Dach war mit 
x k,       Schiefer, zum Theil 
 ' K, "xxx  A,    
xc  g; .x 2x x x x,    H mit hollandischen 
  Ü  Pfannen gedeckt. 
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    7 IIIÜ 7  ist das Rathhaus 
       Tfl-r  ÄTI;     
  f  Ä  am 3 mm    _-lv  v: nach einer Ansicht 
  .39;  v" r "r"  ign.   aus der Zeit um das 
    '   lääl  "m"   1' Jahr 1850 neben- 
     L  E .1   , v, stehend dargestellt. 
 da?  "jif-mälßßi  llTl ehemaligen 
  14-,    I Al 9,3141. 41.„ Zj, Rathhause befand 
i s.  einigfllhsäufräi flu- 
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'r-  Keller, der „das 
 Schlundhaus" ge- 
t d  
Das ehemalige Rathhaus in Meiningen vor dem Brande von 1874. nmlälme Wur 32h ein 
(Links die 1906 umgebaute Apotheke, rechts das ehemalige Landschafts-  We e 
gebäude und die Südwestecke der Stadtkirche.) auch m anderen 
Orten der ehe- 
maligen Grafschaft Henneberg und des Grabfeldes gebräuchlich war. Rechts lag 
die Wachtstube. Im zweiten Geschoss lag in der Südostecke die Rathsstube, nach 
Norden anschliessend die Registratur, die sogenannte Grüne Stube und die Käm- 
merei. An der Westseite entlang lief ein Vorplatz. Im oberen Stock des Rath- 
hauses lag ein grosser Saal, der sogenannte Tuchboden. In ähnlicher Weise hatte 
auch das Rathhaus zu Coburg im obersten Geschoss einen grossen Saal für den 
Verkauf des Tuches. Der Tuchboden des Meininger Rathhauses wurde 1856 zur 
Dienstwohnung für den Oberbürgermeister umgebaut. Als Tuchboden diente seit- 
dem zeitweise die Grüne Stube. 
Schaubach, Das alte und das neue Meiningen, S. 27. 28.  Doebner, Geschichte der 
Stadt Meiningen, S. 52. 102. 
Das ehemalige Terminei-Haus der Barfüssermönche 
der Stelle des Hauses Ernestinerstrasse 4. 
VOIl 
Schmalkalden 
stand 
Alte 
Superintendentur, 
ehemals 
Nonnenhaus. 
Der Nonnen plan mit seinen aus der Bauiiuchtlinie aus- und einspringenden 
kleinen Häusern, die den Charakter des Alterthümlichen nicht verleugnen, ist ein 
Anhängsel des Töpfenrnarktes und steht mit dem Markte durch die Kirchgasse,
        

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