Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Herzogthum Sachsen-Meiningen: Kreis Meiningen: Amtsgerichtsbezirk Meiningen
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2495280
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2498896
195 Meiningen. NIEININGEN, Kleines Palais. Reitbahn. 195 
 
Das Kleine Palais (früher Prinzessinnen-Palais) in der Bernhardstrasse, im 
römischen Stil erbaut 1821, zuerst bezogen von Herzog Bernhard 1823 (vgl. S. 96). 
Den Hauptschmuck der sehr einfachen Front bildet eine Vorhalle von vier ionischen 
Säulen, welche über beide Geschosse des Gebäudes (Erdgeschoss und 1. Stock) 
hinwegreichen. Eine breite Freitreppe von 6 Stufen führt zu der Vorhalle empor. 
An jeder der beiden Seitenfronten befindet sich ein halbrunder Ausbau fast von 
der ganzen Breite dieser Seitenfronten. Die Fassade ist der des Weimarischen 
Palais in Liebenstein nahe verwandt. Im Innern liegt im Obergeschoss ein 
schöner Kuppelsaal von 61f2 m Durchmesser. Die Decke ist nach altrömischen 
Erbprinzen. 
Palais 
Italienische Kaminböcke im 
Vorbildern mit trapezförmigen Kassetten geschmückt. An den Wänden sind einige 
Reliefs aus Stuck angebracht. Die Decoration des Ganzen ist in Weiss und Gold 
ausgeführt. Dieser Kuppelsaal liegt in dem halbrunden Ausbau an der Südseite. 
Das Haus wird zur Zeit vom Oberhofmarschall bewohnt. 
Die Reifbahn, eine unvollendet gebliebene Halle, erbaut 1797 nach den Plänen 
eines italienischen Baumeisters, nordöstlich von dem ältesten Theile des her- 
zoglichen Residenzschlosses. (Siehe oben S. 87.) Das Gebäude wurde vor Er- 
bauung des Hoftheaters (1831) hauiig als Theater benutzt. Nur an der Südseite 
ist ein Theil der äusseren Architektur fertig geworden. Hier befinden sich zwei 
hohe Nischen. Die unvollendete Verzahnung des Mauerwerkes zeigt, dass hier 
13'"
        

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