Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Neustadt: Amtsgerichtsbezirke Neustadt a. Orla, Auma und Weida
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2488877
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2491052
Südansicht der Kirche zu 
Neunhofen. 
Nßllnhüfßll, südwestlich von Neustadt; etwa um die Mitte des 11. Jahrhunderts 
angelegt; 1071 Neuenhofen, mit eigener Pfarrkirche (einer der ältesten Orte des 
Orlagaues mit solcher, vgl. Langenschade, Bd. Saalfeld, S. 31), von des Pfalzgrafen 
Ehrenfried Tochter und Erbin Richza dem Erzbischof Hanno II. von Köln, von 
diesem 1074 dem saalfelder Benedictinerkloster gegeben (s. Bd. Saalfeld, S. 1. 47), 
dies von Erzbischof von Mainz, in dessen Diöcese der Orlagau war, und vom Papst 
bestätigt. (Dobenecker, Reg., Nr. 892, 4. Nr. 1193. Nr. 1205.) Der frühen Bedeutung 
des Ortes entsprach, dass hier von der Benedictinerabtei eine Landpropstei 
eingesetzt wurde, welcher kirchlich die anderen Orte und Kirchen der Gegend 
(zuletzt acht) unterstanden (auch die Stadt Neustadt, bis diese sich verhältnissmässig 
Spät freimachte, s. Neustadt, Ortsgesch). Unsicher ist, ob hier ein Kloster war, 
da gßllügende Nachrichten fehlen; Manches an der Kirche (s. S. 51) spricht dafür, 
dQCh sind die übrigen Baulichkeiten desselben nicht mehr nachzuweisen. 1400 
Nuenhoven (Schmidt, Urk. II, Nr. 401), 1506 Nuenhoffen etc., 16.50 Newhoff. 
Neunhofen gehörte theils unter das dortige amtssässige Rittergut, theils unter 
Bau- und Kunstdeukm. Thüringens. SrlVeimar-Eisenach V. 4:
        

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