Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Neustadt: Amtsgerichtsbezirke Neustadt a. Orla, Auma und Weida
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2488877
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2494712
Weida. 
WEIDA, 
Stadtkirehe. 
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Schnitzerei in Regentschaftsstil (im Schild oben: C .A. und S.) und ein ge- 
schlossener, gering geschnitzter Stand mit dem Fürstenhut in der Bekrönung. 
Ein offenes Emporengeschoss, welches sich an der Nord-, Süd- und West-Seite 
herumzieht, ruht auf Pfosten und Säulen, an der Westseite auf korinthischen 
Säulen. Die Emporen haben zum grössten Theil an den Brüstungsfeldern Gemälde 
aus der biblischen Geschichte mit kleinen Figuren und bunten Farben. Ueber 
der westlichen Empore noch eine geschweift zurücktretende Empore für die 
Orgel, welche, 1764 hergestellt, unter Zubusse der Frau Grossherzogin von 
Sachsen-Weimar erneuert, einiges Schnitzwerk zeigt. Ferner an der Nordwand 
unten, sowie an einer das letzte westliche Stück des Langhauses als Vorraum 
abtrennenden [an Stelle einer früheren Säulenreihe gesetzten] Holzwand ge- 
schnitzte Vertäfelungen und bessere Theile der 1883 beseitigten, geschlossenen 
Stände. Alle sind in den üblichen Barock-Motiven geschweift ausgeschnitten bezw. 
mit Pfosten, Schildwerk, Cartouchen, Facetten und Zahnschnitten geziert. Auch 
die Wangen der offenen Kirchbänke im Langhaus sind in einfachen, doch mannig- 
faltigen Mustern geschnitzt. Die Bekrönungs-Tafel eines abgebrochenen [wohl des 
Amts-]Standes aus dem 17. Jahrhundert, jetzt in der Sacristei, enthält verschiedene 
thüringische Landes- und Familien-Wappen. 
Fischer in Weida, Photogr.  Hermann, in Thüring. Vereins-Zeitschr. VIII, S. 61, 
Nr. 114.  Kronfeld, S. 513.  Lichtwer, Abr. e. Gesch. d. St. Weida, S. 35.  Lirnmer, 
Entw. e. urk. Gesch. d. Vogtl. II, S. 336; III, S. 872 f.  Walther, Weida, S. 35 ff. '73 ff., mit 
d. Inschrift, Grundr. u. Abbild. d. Fenstermaetsswerke.  
ä Walther, in Wcid. Stadt- u. Landb. 1885, Nr. 136. 138. 
? 139, vom 17. 21. 24. Nov., ausführh, mit der Inschr. u. 
q Einzelaufführ. d. Emporenbilder. 
 Altar. Platte von Stein, wie es heisst, 
  aus der Kirche von Oronschwitz 1646 herge- 
 kommen. Aufbau dahinter, Familienstiftung 
G lt  von 1646. Von zwei Paaren korinthischer, mit 
  J Lorbeer in den Schaften umwundener Säulen, 
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Geschnitzte Bretter 
Stadtkirche zu 
Weida. 
und Kunstdenkm. 
Thüringens. 
Snweimar-Eiseuach V.
        

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