Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Neustadt: Amtsgerichtsbezirke Neustadt a. Orla, Auma und Weida
Person:
Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2488877
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2494042
320 SGHÖMBERG. SOHÜPTITZ. Weida. 70 
Figur auf der Nord-Empore, aus dem 16. Jahrhundert, Johannes von einer 
Kreuzigungsgruppe, klein; Holz, farbig. 
Figurengruppe auf dem Dachboden, von einem Altarwerk vom Ende des 
15. Jahrhunderts; Maria sitzend, mit Christi Leichnam im Schooss, die Maria 
ganz schön aufgefasst, etwas hager modellirt, mittelgross, in den Farben einmal er- 
neuert gewesen. Die Gruppe befand sich in einem Schrein, dessen Rückwand zum 
Theil und dessen vorn einfassende Saulchen in den Sockeln erhalten sind. 
Tauf-Engel ebenda, aus dem 18. Jahrhundert, in schwebender Stellung, 
hält in der Linken das Becken, in der erhobenen Rechten ein Schriftband, gut in 
der Bewegung und der Lockenfülle, den schwungvoll ausgeführten Flügeln, weniger 
gut in der Gesichtsbildung selbst. Holz, ziemlich gross, farbig.  Crucifix- 
Reste, ebenda. 
Gitterthürchen vom ehemaligen Sacramentsschrein, 1895 im Dachboden 
an einer Luke der Südseite angebracht, spitzbogig, mit Diagonalstäben, deren 
Kreuzungen mit Rosetten verziert sind. Schmiedeeisen. 
Kelch, vom Ende des 16. Jahrhunderts. Sechspass-Fuss klein, mit ge- 
schlagenem Randmuster von abwechselnden Stegen und Sechsecken; am Knauf 
Rautenwürfel mit: IESVS und einer Rosette; Schaft sechseckig; Kuppe Verhältniss- 
massig zu gross, schon von etwas geschweifter Form, vielleicht etwas jünger als die 
übrigen Theile. Silber, vergoldet, 171], cm hoch. Hostienteller, mit Kreuz. 
Geräthe ausser Gebrauch, in der erwähnten Blende, aus dem Anfang des 
16. Jahrhunderts: Ciborium, mit Sechspass-Fuss, sechsfach gebuckeltem Knauf 
und cylindrischem Behälter [Deckel fehlt], aus Bronze;  Räuchergefass, auf 
kleinem, rundem Fuss, in Form von zwei sich deckenden Halbkugeln mit Durch- 
brechungen von Rundbögen und Dreiecken und mit Bekrönung durch einen 
kleinen Cylinder mit Helm, gut erhalten, auch in den Ketten; Bronze;  Mess- 
glöckchen, Bronze, 9 cm im Durchmesser;  Oelkännchen, in Seidelform 
mit Deckel, Blei. 
Glocken. 1) 1856 mit Relief der Kreuztragung; 62 cm Durchmesser.  
2) Ohne Inschrift, aus dem 14. Jahrhundert, mit Schnur-Verzierung; 56 cm Durch- 
messer. 
B U l' der 
1 
Krieg zerstört.  
Sage nach auf dem sogen. Hohenherd gewesen, 
Eis el, Sagenbuch d. VogtL, Nr. 905 Anm.] 
dreissigjährigen 
Sßhüpütl, südwestlich von Weida; 1345 Schuptytz, 1356 Schuptitz, 
ticz, 1378 Schupticzt (Schmidt, Urk. d. Vögte 1, Nr. 875. 977; II, 217. 251).  
Landesk. II, S. 505.  Schumann, Landesk., S. 137. 
1374 Scüp- 
Kronfeld, 
Kirch e, Tochterkirche früher von Döhlen, Sßit 1528 von Steinsdorf. Grund- 
riss-Form:  Osttheil romanisch. Chorschluss, jetzt Altarraum, 2,9 m 
lang, mit  Halbkuppel, östlich einem kleinen Rundbogen-Fenster, nörd- 
lich einer grösseren, rechteckigen, durch eine Gitterthür verschlossenen Sacraments-
        

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