Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2485183
Vschs. 
ÜBIIIILLA, 
Kirche. 
 
Il, Nr. 686. 1226). Nach der Säcularisation wurde der grösste Theil der Ländereien 
zu einem Rittergut, Heiligenroda. (ehemals Hüuyerode) vereinigt, das nach mehr- 
fachem Besitzwechsel in die Hände der Familie v. Donop überging, welcher es 
bis 1889 gehörte. Jetzt im Besitz von Herrn Johann Balduin.  Es wird erzählt, 
vom Vorwerk Niederndorf führe ein unterirdischer Gang nach Vacha, der noch 
1813 als Versteck benutzt, aber von den auf dem Rückzug befindlichen Franzosen 
entdeckt und geplündert worden sei. 
Littentur: Kronfeld, lnudesk. lI, S. 428. G- K- 
Die Kirche, evangelisch, Filial von Vacha, ist im Jahre 1903 nach dem 
vollständigen Abbruch der alten Kirche neu gebaut. Von dem alten Gebäude ist 
eine Photographie erhalten, nach der unsere Abbildung auf dieser Seite gemacht  
Es war ein ärmliches Fachwerkhaus, das sich nur durch das etwas höhere Erd- 
geschoss und das mit einer Schweifkuppel bedeckte sechseckige Glockeuthürmchen 
auf dem Dache von den ländlichen Wohnge- 
bäuden unterschied. Möglich, dass der ganze    
Bau aus dem Jahre 1779 stammte. Die Jahres- " i 
zahl stand auf der Wetterfahne. An dem .einen 
Eckpfosten des Erdgeschosses ist etwas Schnitze- 
rei zu erkennen, ein schuppenfönniges Ornament, 
das im 17. und 18. Jahrhundert in dieser Gegend 
häufig vorkommt.  Der Platz der Kirche ist 5,43";  
der höchste Punkt des Dorfes. a9?- 5 k; i 
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Unter den Holzfachwerkhäusern     
befinden sich einige, deren Holzverband und HI,   
bescheidene Schnitzereien auf die Mitte oder die j E  fj; "ü  Qirj 
zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts hinweisen.  i." i;  512,3?  
Die Zahl 1740 steht am Hofthor des Hauses "i K: i,  Äuw  
Nr. 33, dessen Nebengebäude gut geschnitzte   " 
Eckpfosten hat.  Ans dem Jahre 1769 stammt 
das Haus Nr. 3 mit geschnitzten Eckpfosten im   
Erdgeschoss und im Obergeschoss.  Geschnitzte Ehemalige Kirche in Oberzella. 
Eckpfosten und Kerbschnittornamente in den Füll- 
brettern und der Saumschwelle am Hause N r. 26.  Geschnitzte Eckpfosten und ge- 
wundene Rundstäbe am Hause Nr. 25.  Ein tauartig gewnndener Rundstab am 
Hause Nr. 13.  Geschnitzte Ecksäulen, die oben und unten mit Schneckenlinieu 
besetzt sind, kommen hier bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts vor. Den Be- 
weis dafür bietet das Haus Nr. 35 aus dem Jahre 1806. Die Jahreszahl steht 
am Thürsturz und an einem Quaderstein der Plinte.  Die fischgrätenartigen, 
schräg gestellten Qnerriegel, welche für das Felda- und Ulsterthal charakteristisch 
sind, zeigt das Haus Nr. 32 vor. Das Haus hat auch geschnitzte Ecksäulen, die 
mit Schneckenlinie verziert sind, und herzförmig ausgeschnittene Vertiefungen in 
den dreieckförmigen Streben am Kopf der Hauptpfosten. 
81H in Obenolh. 
Lehnt Emil 
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verdanke die
        

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