Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2484839
11K) Vmm, Holsimhworkhtunor. Vwh. 
Sattelholz. Der hier stehende Eckpfosten des Treppengeländers ist in der ganzen 
Dicke des Holzes geschweift ausgeschnitten (Abbildung S. 27). Aehnlich ist der 
Geländerpfosten in der zwei Treppen hoch gelegenen Diele. In der obersten Diele, 
drei Treppen hoch. im Dachgeschoss, ist die Säule, welche die Decke trägt, acht- 
eckig. Basis und Kopfstück sind mit geschnitzten Eckblättern verziert. In diesem 
  W  Geschoss sind auch die alten 
i lßllwüir aus der Bauzeit stammenden 
„ , breiten hölzernen Thürum- 
 P-"l rahmungen mit verkröpften 
 Ilf' T1  5- 
415;, all  Ecken erhalten auch alte 
    1 i 9 
    llif Schiebefenster mit Butzen- 
rtumliik'   I,"  scheiben. 
  l  Auf dem Dachboden stand 
b    [H] vor kurzem noch die alte, aus 
ßßßü? n;  f .6 Holz geschnitzte Winde.  
"w-wl-P-   Ein eiserner Ofen aus der 
m    x  Bauzeit mit einer Reliefplatte, 
   1 9 a_ welche den Zug der Juden 
f"   i,    "V durch das Rothe Meer dar- 
.13. a 9  d"  stellt, steht im ersten Ober- 
  Nllllllledi g  I] lllllllllxgswe" geschoss. 
'11  I. 5d, Holzfachwerkhäusor. 
  l Die alten Wohnhäuser der 
 a tiiiijii,  '  Stadt sind fast ausnahmslos 
4Min, b I  ltl A aus Holzfachwerk erbaut, doch 
i, „ QM;     die Wandiiächen der Strassen- 
 L'll a  .51 1:] fronten sind fast überall in 
1' . .3   w!  späterer Zeit verputzt, aber 
  f I] .4  das Ueberkragen der einzelnen 
dm ü] x!  u   Stockwerke, auch die zuweilen 
m  WHIM frei vertretenden Balkenköpfe, 
V   und die hier und da durch den 
Mumm  1 W Putz dnrchschimmernden Um- 
i 4' 'Ip g i], risse der Pfosten und Quer- 
   " riegel ven-athen den alten 
m:  "d"  Fachwerksbau. An einem 
Schnitzereien aus dem Quantum Rathluus zu Vacha. Gebäude am Markt (Karl 
Alexanderplatz Nr. 13.5) sind 
noch die Holzconsole (die gothischen Knaggen) erhalten, die ein Zeichen dafür 
sind, dass das Gebäude nicht später als im 16. Jahrhundert entstanden ist. 
Das Haus ist in der Ansicht des Marktplatzes auf dem Lichtdruck nach S. 8 
dargestellt (links). Auch andere charakteristische Beispiele der alten mit Wand- 
putz bedeckten Holzfachwerkhäuser der Stadt sind auf derselben Ansicht vertreten. 
Die Giebel sind fast durchweg nach der Strasse gerichtet, die obere Ecke des 
Giebels ist meist nach der Strasse zu abgewalmt.
        

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