Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2488143
Ostheim. 
Osruxm 
Rhön, 
Kirche. 
die Zeit gegen das Jahr 1601) deuten. Am Thurm befinden sich folgende lnschriften 
und Reliefs: 
Jmm [Iomiui 1:3 7.'I_und schwer leserliche Worte. in denen Herr Superiirtendent 
Förtsc h den Spruch Johannes 4, 23. 24 vermuthet. Die Inschrift steht auf einem 
Quaderstein der Südosteeke des Thurmes (dem dritten Quaderstein über dem An- 
satz des Ilzlfhcäs). 
Am fünften Quaderstein über derselben Stelle des Daches ist eine kleine 
männliche Figur in flachem  
Relief in den Stein ge- in   iriDrrwrik  
meisselt.  A 
Neben dem Fenster der   
Sildseite: JoH  svvl.   
PlfAll  FUNR  ZlNN    
SVHVl.  (Joh. Schultheiss  g   
Pfarrer 1575-1591. Con-   
rad Zinn. Sehultheiss). [1  K.   
Zwei biirtige Männer     S.   
mit Blumen im Munde.  "f:  I  
Unter dem Fenster der Süd- in    xi  i" e.   
seite.  -  5.   l  
Die{hurmspitzeavelchea    
durch drei über einander w   Um  äi  
liegende flache Schweif-   ma's: 
kuppeln und eine Laterne u_    
gebildet wird. ist im Jahre    g    4' 
1905 nach einem Blitz-   t  k  g 
schlage theilweisr- erneuert. N  k b i: ll  f f?  
Die Ilrkundeir. welche da- ,l'    3'" {i 
mals im Kirchthnrmknopf  "M.   1 7  
gefunden wurden. sind von  sxwxgä    i  
Förtsch, Bilder aus der Stadt  x     
Ostheinr,  4:) veröffentlicht.     
DasInneredei-Kirche   5  
ist dreischiflig.  Mittel- 1 '14  
Schilf wird auf jeder der  "e   "  
beiden Langseiten durch      "Ä    
eine dreigeschossige Säulen Herrschaftsstand, Triumphbogen und Kanzel. 
Stellung von den Seiten" In der Kirche zu Ostheim. 
schiffen abgegrenzt. Die 
Säulen des unteren Geschosses sind aus stärkeren und schwächeren Schichten 
(Säulentrommeln) zusammengesetzt, die abwechselnd vor- und zurücktreten  
eine Säulenverzierung. die im Barockstil häufig vorkommt. Ganz ähnlich sind 
auch die weiten. halbrunden Bogen über den oberen Emporen aus Quadersteinen 
zusammengesetzt. die abwechselnd vor- und zurücktreten. Dadurch wird die 
schlichte Architektur wirkungsvoll belebt. Das Mittelschiff ist mit einem aus 
Holz hergestellten halbrunden llmnengeivölbe bedeckt. dessen Flächen ursprüng- 
lich mit figurenreichen Malereien bedeckt waren. Die im Jahre 1619 durch
        

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