Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2487630
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Onnnwnn, 
Kirche. 
Kaltennordhoim. 
Oberweid an der Weid, mit Anzenhof und Ziegelhütte, Dorf, 9 km süd- 
westlich von Kalteunordheim. 738 Einwohner und 145 Wohnhäuser. Evangelische 
Kirche und Pfarramt. 
Geschichtliche Nachrichten. 795 schenkt Voto dem Kloster Fulda 
unter anderem den vierten Theil des Bifangs an der Weid (ad Uueitahu). Gemeint 
ist wahrscheinlich eines der Dörfer Weid, Ober- oder Unterweid. Bei späteren 
Schenkungen wird es ausdrücklich als Dorf bezeichnet: 824 in villa Uueithaha, 
827 in villa (Iueitalru. Um 915 finden sich beide Dörfer Weid: in dualms villzäs 
Weitaha. Um 1160 werden Fuldaer Güter in Weitaha genannt. Die beiden Dörfer 
lagen in der (Kalten-)Westheimer Mark und gehörten später zum Amt Kalten- 
nordheim. 
Oberweid, 1447 Obem Weyta, 1547 Oberweytlaa. H. H. 
Diß Kirche. Der älteste Theil ist der Thurin. Er steht an der Ostseite. 
Der untere Haupttheil ist ein nngefahr quadratischer Steinban, darauf steht ein 
erneuertes Holzfachwerkgeschoss mit Satteldach.  Der Hßllptfillllll der Kirche 
stammt in der Hauptsache aus dem 
  Jahre 1609. Die Jahreszahl steht an 
Xfxsfrss, der Südseite an dem aus Holz ge- 
 "ä NxTr-XM arbeiteten Hanptgesinis. Doch das 
llfil fqts-jfisax   Gebäude ist im Aeusseren und In- 
I .331 Tisilrßrsäsfäipsx Xi iieren durch spätere Bauarbeiten ver- 
Ill  Dass-QM; xiä-"Qgxxsrxs ändert. Eine Erweiterung soll im 
 w "Dirne-r..-  wir Jahre 1632 stattgefunden haben ß). 
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13,103 " ' A'l.  schnitt und einem tauartig gewundenen 
 pll -U  .5 ' Rundstab verziert. Im Inneren 
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I, m. 7' 1  '51 ste en an rei ei en zweigesc ossige, 
  f; kunstlose Emporen aus Holz. Der 
      Triumphbogen ist rund, darin be- 
t    r  findet sich die Brüstung der Orgel- 
 A__  empore. Die schlichte Orgel stammt 
       aus dem 19. Jahrhundert. Der Haupt- 
     rauni hat eine iiache Bretterdecke. 
     Der Taufstein mit der Jahres- 
 f M1 zahl 1551 und den Buchstaben H M 
Du Henneberger Haus in Obemeid ist anscheinend das alteste Stuck der 
Kirche. Er steht auf einem acht- 
eckigen Pfeiler, der runde Haupttheil ist mit dem Henneberger Wappen und zahl- 
reichen Rosetten verziert. 
Grabstein des Pfarrers Johannes Georgins Kriegk, i 1652. 
Die Kirche liegt etwas höher als der übrige Theil des Dorfes. 
Herrn 
Huren C. 
Linstedt.
        

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