Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2487164
Kaltonnordhoim. 
Annlmuwsnx. 
Ascnlnnwsnx. 
Geschichtliche Nachrichten. 1186 werden Güter des Klosters Zella in 
Anteshusen erwähnt. Den Ort hatten später die v. d. Tann, dann kam er zum 
Amte Fischberg. 
Littentnr: Dobonecker, Reg.  Heim, Heuneb. 011mm. S. 131.134.  Kronield, 
Landesk. II.  Rein, Archiol. Wand, Zeitschr. V. H. H. 
Die Kirche ist ein kunstloser Fachwerkbau aus dem Jahre 1757. Nur das 
Portal an der Westseite, dem Altar gegenüber, ist aus Stein (Buckelquadern). 
Die Westfront ist beschiefert. Der Thurm ist ein viereckiger beschieferter Dach- 
reiter an der Westseite. Das Innere ist ein rechteckiger Raum, auch an der Ost- 
seite, wo der Altar steht, durch eine gerade Wand abgeschlossen. Ein Triumph- 
bogen fehlt. Der Raum ist l2,47 m lang und 7,40 m breit. An allen vier Wänden 
stehen eingeschossige Emporen, die mit etwas Laubsägearbeit verziert sind. 
Die Säulen der Emporen sind rund. Auf der östlichen Empore steht die sehr 
schlichte Orgel. Der Raum zwischen der Nord- und der Südempore ist mit einem 
halbrunden Tonnengewölbe aus Brettern überdeckt. Der Altarraum dagegen ist 
mit einem Tonnengewölbe in der vollen Breite der Kirche überdeckt; auch dies 
ist aus Brettern.  Taufgestell aus Holz in der Form eines Taufsteins. Die 
Kirche ist 1874 restaurirt.  
Fischberg, 
ßurgruine, 
siehe 
Diedorf, 
189. 
ÄSGIIGIIIIIIISOII mit dem Riederhof, 4 km südöstlich von Kaltenuordheim. 
Dorf mit 253 Einwohnern und 68 Wohnhäusern. Die Kirche ist evangelisch und 
Filial von Kaltensundheim. 
Geschichtliche Nachrichten. 1425 einigten sich Mainz und Würzburg 
mit Wilhelm I. von Henneberg-Schleusingen, dessen Lehen das Dorf war, über 
einen neuen Bau in Aschenhausen. Es gehörte dem Henneberger Amte Sand an, 
dessen Amtmann, Hans Dinck, hier ein festes Schloss besass. Wegen Partei- 
nahme für Heinrich den Unruhigen von Kaltennordheim zerbrach ihm Graf Wil- 
helm III. um 1446 sein Schloss. Lincks Nachfolger im Besitz erhielt die Erlaub- 
niss, es wieder aufzubauen. Der Ort mit dem Schloss war von 1486 an in den 
Händen der Familie v. Spesshart. Nach Auflösung der Reichsrittemchaft war das 
Dorf zunächst im gemeinsamen Besitze von S.-Weimar und S-Meiniugen  es 
hatte bis 1601 der Cent Friedelshausen im Meiningischen, von da an der Cent 
Kaltennordheim angehört  1818 wurde es S.-Weimar tauschweise überlassen und 
dem Amt Kaltennordheim zugetheilt. 
Litteratnr: Binder, Zdtschr. d. Vs. f. thünGeecILXVllI, S. 221.  Henneb. Urkb.  
Kronfeld, Lnndesk.  W. Rein, Arehiolog. Wand, Zeitschr. d. Vaeins f. thüring. gen; V. 
Die Kifßllß wurde erbaut im Jahre 1602'). Die Jahreszahl ist aussen an 
der spitzbogigen Thür an der Nordseite in Stein eingehauen. Das Innere ist ein 
 Die Angaben über dic Kirdle verdanke idl den gel. littboilungen der Herren Bulnth Jaolilch 
in Dernbnah und Lehrer B. lnrkort in Anebanlnmeu. Angaben über die Kimbc eulhllt und die 
(Mimik du Phrnrrmsn in Knltolsundhoim.
        

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