Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2487106
 
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Du Schloss zu Knltennotdheim. 
Auf dner Urkunde aus dem Jahre 1659. 
Der 
Amtsgerichtsbezük 
Kaltennordheim. 
KGHOIIIIOHÜIOÖII mit der Einods-, der Kilians- und der Schleifmühle, sowie 
dem Zechenhaus „Karl August", Stadtilecken an der Felds, 1694 Einwohner, 290 
Wohnhäuser, 2 evang. Kirchen, Superinteudentur, Amtsgericht, Rechnuugsamt, 
Grossherzogl. Gewerbeschule. 
Geschichtliche Nachrichten: Northeim im Tullifeld, erst im 14. Jahr- 
hundert Kaldin-Northeim. 795, 824, 825, 835 und um 914 wurden dem Kloster 
Fulda Besitzungen in Northeim im Tullifeld oder in der Nordheimer Mark ge- 
schenkt, ebenso erhielt das Kloster ll48l49 Güter von Heribert von (Kalter) 
Sundheim als Vermächtniss. Nachher finden wir Kaltennordheim, abgesehen von 
zeitweiliger Verpfändung, immer in hennebergischem, bezw. sächsischen 
Besitz. Bei der Theilung unter den Hennebergern 1274 fiel es an die Schlensinger 
Linie. Das Amt Kaltennordheim umfasste die Dörfer Kaltenwestheim, Erben- 
hausen, Reichenhausen, Ober- und Unterweid. Heuuehergische Vogteiburg war 
Schloss Kaltennordheim, die sogenannte Meerlinse (s: zum Erlins?). 1350 ver- 
setzte Graf Johann von Henneberg unter anderem Schloss Kaltennordheim an Fulda, 
und es wurde erst 1419 von Wilhelm I. wieder eingelöst. Während dieser Zeit, 
im Jahre 1384, wurde der fuldaische Amtmann zu Kaltennordheim, Friedrich 
v. d. Tann, von seinem Abte angewiesen, 200 Gulden am Schloss zu verbauen. 
Nach dem Tode des Grafen Wilhelms III. (1444) erzwang sich dessen Oheim, 
Heinrich (der Unruhige), der bisher Geistlicher gewesen war, den Besitz des 
Amtes Kaltenuordheim, und die Heerlinse war bis zu seinem Tode (1475) seine 
Residenz. Man hatte ihm diesen Besitz durch einen Schiedsspruch zuerkannt, nur 
um vor ihm Ruhe zu haben, aber der rauflustige Herr war immer noch unzufrieden, 
machte immer neue Ansprüche und hielt jahrelang die ganze Gegend durch seine 
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