Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Dermbach: Amtsgerichtsbezirke Vacha, Geisa, Stadtlengsfeld, Kaltennordheim und Ostheim v. d. Rhön
Person:
Voss, Georg Lehfeldt, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2483167
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2486109
Geisa. 
Orzimcu, 
Vor-geschichtlicher 
Wall. 
dung auf dem Lichtdruck vor dieser Seite).  Crucifix, an der rechten Seite des 
Triumphbogeus. Der Ausdruck der Gesichtszüge ist durch wiederholte Ueber- 
tünchung und farbige Bemalung entstellt. Die gute Modelliruug des Körpers weist 
auf die Zeit etwa. um 1530 (Abbildung S. 110). 
Einige Reste von geschnitztem Holzfachwerk an den Hänsern Nr. 35 
und Nr. 20. An dem letzteren ist der eine Eckpfosten mit einem guten Roccoco- 
Ornament verziert. An dem anderen Eckpfosten ist ein grosser geschnitzter Kopf 
zum Kirchhof, 
lißgf- 
angebracht. 
Die Dorflinde steht nahe am Eingang 
mauerten Platz, der höher als die Dorfstmsse 
auf 
einem 
rund 
Ilm- 
Das ehemalige SBIIIDSS der Familie 
jetzigen Tanzsaales gestanden haben. 
Wildungen 
soll 
Stelle 
der 
des 
Otzbach, Dorf 6,5 km nordöstlich von Geisa, m Einwohner (1905), einge- 
pfarrt nach Bremen. Die alte Kapelle ist 1906 abgebrochen worden. Post Geisa. 
Alter Name nach Fuchs (S. 45) Holzbach  Odesbach bei Dobenecker, Reg. 
II, Nr. 1595, Urkunde von 1214: Erpho v. Neidhardshausen tritt Hufen zu Odesbach 
an die Kirche der heiligen Cäcilie zu Rasdorf ab. 
In früherer Zeit sollen hier vier adelige Lehnsgüter bestanden haben. 
Litteratnr: Kronfeld, Igndakunde II, S. 378. 
Vorgeschichtlicher Wall auf dem Arzberg bei Otzbach. Die 
ovale Basaltkuppe des nordwestlich über Otzbach liegenden Arzberges (5725 m 
über NN.) ist mit einem Steinwall umzogen, der eine Fläche von 140 m Länge 
und 110 m Breite einschliesst. Der Zugang liegt auf der Westseite. Hier springt 
der von Süden kommende Wallzug etwas nach innen zurück und der von Norden 
kommende legt sich davor, '_so dass ein kurzer schräger Thorweg entsteht. Im 
Südwesten schliesst sich ein Vorwall an, der zunächst kräftig hervortritt, aber bei 
seinem weiteren Verlaufe nach Nordwesten flacher wird und sich unterhalb des 
Thores schliesslich in losem Steingeröll verliert; es war wohl ein den Zugang zum 
Thor schützender Zwinger. 
Etwas weiter nördlich befindet sich im Hauptwall eine Lücke, vor der eine 
geringe Steinanhäufung liegt (spätere Beschädigung?) 
Von Funden ist bisher nichts bekannt geworden. 
Auf der dem Steinfeld auf der Ostseite vorgelagerten Terrasse liegt ein flacher 
Steinhiigel, vielleicht ein Hiigelgrab. 
Litteratur: Götze, Höfer, Zschiesche, Die vor- und hühgsschiditlichon Alterthüma 
Thüringens, Würzburg 1909, S. 216.  Lange, Hessen in vor- und frühgeschichtlicha Zeit, 
Prof. Dr. Götze.
        

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