Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Eisenach: Amtsgerichtsbezirk Eisenach - die Wartburg
Person:
Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2477139
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2477502
Vorwort. 
den Nachweisen von Kupferstichen und Holzschnitten zu Dank verpflichtet. In 
Bezug auf italienische Vorbilder für deutsche Holzskulpturen verdanke ich Mit- 
theilungen Prof. Dr. Paul Kristeller in München, die mir bei den Studien über 
den Dürerschrank von Nutzen waren. Geheimrath Otto v. Falke hatte die Güte, 
mich auf verwandte Arbeiten in den deutschen und österreichischen Kunstsamm- 
lungen hinzuweisen. 
Wie bei den früheren Heften der „Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens", so 
habe ich auch diesmal einige Abschnitte besonderen Fachmännern übertragen. Prof. 
Dr. H. Helmbold, der bewährte Kenner der thüringisch-sächsischen Geschichte, 
übernahm die Geschichte der Wartburg; Alfons Diener-Schönberg verfasste 
das Capitel über die Rüstkammer; Fritz Wildha gen in Berlin schrieb den Ab- 
schnitt über die Lauten des 16. und 17. Jahrhunderts. 
ßk ßk 
Ik 
Die Ansicht der Wartburg aus der Vogelperspective, die besser als jeder 
Grundriss einen anschaulichen Ueberblick über die Lage der einzelnen Gebäude 
an beiden Burghöfen giebt, ist eine photographische Aufnahme, die Seine Königl. 
Hoheit Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha bei einer Fahrt 
über die Wartburg aus dem Luftschiff "Schwaben" gemacht hat. Für die Ueber- 
lassung der Aufnahme bin ich Seiner König]. Hoheit zu grossem Danke ver- 
pflichtet. 
Der grösste Theil der photographischen Aufnahmen der Gebäude wie der 
kunstgewerblichen Gegenstände ist von Dr. Franz Stoedtner in Berlin aus- 
geführt, der sich auch hier als einer der besten Fachmänner für kunstwissen- 
schaftliche Photographie bewährt hat. Einige künstlerisch vollendete Aufnahmen 
verdanke ich dem Oberburghauptmann v. Cranach, der manche in den Räumen der 
Wartburg besonders schwierige Beleuchtungsprobleme auf Grund seiner langjährigen 
Erfahrungen mustergültig gelöst hat. 
In den Abbildungen sind die romanischen Capitelle ohne „verschönernde" 
Retouchen wiedergegeben. Gerade weil an den Fassaden des Landgrafenhauses 
die echten alten Säulen und die neuen vielfach neben einander stehen, so ist es 
die Pflicht einer wissenschaftlichen Illustration, dass dieser Unterschied auch in 
den Abbildungen klar zum Ausdruck kommt. Die Abbildungen verfolgen somit 
ein anderes Ziel als der reiche künstlerische Bilderschmuck des grossen Pracht- 
werkes von Baum gärtel, in welchem die Unterschiede zwischen den alten 
Capitellen und den neu ergänzten infolge der weitgehenden, von Künstlerhänden aus- 
geführten Retouchen nicht immer zu erkennen sind. 
Die Lichtdrucke und Zinkatzungen sind in der Kunstanstalt von Albert 
Frisch in Berlin hergestellt. 
Die Zeichnungen sind Arbeiten von Heinrich Hensel in Berlin-Grunewald. 
wk III 
Ik 
Dieses Buch ist während des zweiten und dritten Jahres des grossen Krieges 
entstanden. Daraus sind manche Hindernisse in der Fertigstellung erwachsen, nament- 
lich im Verlaufe des letzten Winters. Von den Kunstsammlungen und Bibliotheken, 
die ich für vergleichende Studien auf dem Gebiete der romanischen Baukunst und der 
verschiedenen Zweige des Kunstgewerbes zu benutzen hatte, wurden einige wegen 
der aussergewöhnlichen Kalte geschlossen. Das Reisen wurde erschwert. Bei der Her- 
stellung der Abbildungen sind Verzögerungen durch Einberufungen von technischen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.