Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Eisenach: Amtsgerichtsbezirke Gerstungen und Eisenach (ohne Wartburg): Amtsgerichtsbezirk Eisenach - die Landorte
Person:
Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2473126
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2474794
426 
Cum 
IZBURG 
Libor 
iuskapelle. 
Eisenach 
die Zeit der Erbauung der Ringmauer geben könnten, ist nichts zu erkennen. Ein 
kleines, gekuppeltes Fenster mit zwei Spitzbögen befindet sich an der Nordmauer, 
nahe der Nordwestecke. Die spärlichen Ueberreste von älteren kunstlosen, recht- 
eckigen Einfassungen erkennt man an der Westseite der Ringmauer. (Abbild. S. 424.) 
Aus der ehemaligen Kapelle stammt wahrscheinlich der Taufstein, Welcher 
auf dem Burghofe neben dem Hauptgebäude liegt. Die wenigen Ornamente, welche 
an dem stark verwitterten Steine zu finden sind, deuten auf primitive Kunstübung 
aus den Zeiten des gothischen Stils. hlan erkennt die Form eines Sterns und ein 
 fensterahnliches Masswerk 
 "t   e.  "I,   2.41  .1 mit Kleeblattbogen, an der 
     fit?    4, l 7  Aussenseite des Steins. Der 
 1.  I1        i) Stein ist achteckig und hat 
  {g   Äwvz,  Jiäyv;   b". einen Durchmesser von 
   "t   w;   1,12 m. 
 b?  "M  4" V  .13"    
    ,        ehemaligen Gefang- 
      niss sind Eisen zum An- 
       il schmieden der Gefangenen 
 3'  A.  t   es; f kg; 1' t gefunden. 
l. tgfl)   fTf   f  -  Kunstgegenstände aus 
21121.;  11'  .     3„ dem 18. Jahrhundert befin- 
     i"     den sich in der Wohnung 
'       F f- jjjy,   des Besitzers des Schlosses, 
    x _ß    1,1 v. Dreyse. Hier ebenfalls 
T,  ä Ä73i-    f  1  s. f; eine Sammlung zur Ge- 
Ä alt.   ä;  Fruf"  schichte des Zündnadelge- 
    55   Y-  wehres von 1840-1894. 
'  giz-ißiii.   g;    Der Schlossbrun- 
   etüiffßw nen ist 391i? m tief. 
 ja,   Die Liboriuskapelle 
bei (Jreuzburg. 
  Geschichtliche Nach- 
 Fr richten. 
Liboriuskapelle bei Creuzburg a. d. Werra. Die Liboriuskapelle (Cm 
Erbaut 1499. pella S. Liborvli prope pan- 
tem) wurde 1499 gegründet 
an der Stelle einer alten Wallfahrtskapelle. In ihr hielt 1523 der Eisenacher 
Karthausermönch Albert v. Kempen die erste evangelische Predigt. Nach der 
Reformation diente sie bis 1636 für den Gottesdienst der Siechen und der Schüler. 
1680 wurde ihr verfallenes Dach erneuert, und auch um 1710 wurde sie ausgebessert. 
1840-45 ist sie auf Kosten des Erbgrossherzogs Karl Alexander wiederhergestellt 
worden. H. H. 
Beschreibung des Gebäudes. 
dem Ufer gegenüber der Stadt Creuzburg, 
reizvellsten Arbeiten des gothischen Stils in 
Am Eingang zur Werrabrücke, auf 
liegt das kleine Bauwerk, das zu den 
diesen Gegenden gehört. Es ist erbaut
        

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