Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach: Verwaltungsbezirk Eisenach: Amtsgerichtsbezirke Gerstungen und Eisenach (ohne Wartburg): Amtsgerichtsbezirk Eisenach - die Landorte
Person:
Voss, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2473126
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2475055
FARNRODA. 
FÖRTHA. 
Eisenach. 
Georgenstrasse in Eisenach, das nach alter Tradition als das im Wartburg-Krieg 
erwähnte Gasthaus des Hellgrefe gilt (das spätere Leihhaus). Die Gewölbe sind 
wahrscheinlich von demselben Werkmeister und in derselben Zeit wie das Schloss 
in Farnroda ausgeführtji) 
Eine steinerne Tafel aus dem Jahre 1741 mit der Inschrift: Georg Frideric 
Burggrav de Kirclzberg com Sayn X IWttgensteyn D. Famrod X c(elera) Hcmc Molam 
F. F. AÖ MDOCXXXXI befindet sich über der Thür eines Hauses am Eich- 
rodter 
Weg- 
Fischbach, Gasthaus bei Eisenach, siehe 
Thüringens, Heft 39, Die Stadt Eisenach, S. 327. 
Bau- 
und 
Kunstdenkmäler 
Fürtha, Kirchdorf mit 73 Wohnhäusern und 437 Einwohnern, an der Elte, 
9 km südwestlich von Eisenach, eingepfarrt nach Marksuhl.  
Geschichtliche Nachrichten. Förtha (1330 Furche, 1440 und 1029 
Fortte, 1447 Furtte, 1517 Fordt) wird bei der Grenzbestimmung des hersfeldisch- 
XXZ frankensteinschen Wildbannes 1330 als 
 Furche genannt. Sicherlich liegt ein 
  Schreibfehler (richtig Furthe) vor. Der 
[ß   ß) I mf_ Ort war dann Eigenthum der Land- 
'  grafen. 1440 hatten ihn die Karthäuser- 
W   I  mönche zu Eisenach, wahrscheinlich 
 ll  "533571; als Pfand denn Thomas v. Buttel- 
 1' H v:   t sa,t in der Aufstellun der Ab- 
QLlU "f, u fjsjjl sted g 8 
Kä IQ ff,  gaben an die Wartburg: So ist Lupnicza 
IP IQ H" i: "Wurf  davon versacxt, so haben die manche 0x21. 
t Ü  Hjxl samt Elssbetenäky") Irüriiß- 1447 hatten 
i,  die v. Herda hier Besitzungen, daher 
 gehörten noch 1754 einige Lehnstücke 
 in Förtha dem Adel zu Lauchröden. 
 Anderes gehörte derPfarrei zu Marksuhl. 
 Damals hatte das Dorf 42 Häuser.  
'  Litteratur: Thomas v. Buttelstedt, 
E?  Neue Mittheil. d. Thülz-sächs. Ver. x11, s. 427 n. 
ää   k w K fb'f1330.  HuStA. 
  Weirlllhi? Tringgsgchrfälioiflemehier, 1754.  
Holzsäule von 1674 K , Klöster]. NiederL, S. 88.  Kron- 
an der Empore der Kirche feiämliändesln 11, 5 330 f, 
zu Förtha. , H' H' 
Diß Kirche. Der älteste Theil ist der Thurm, der nach den Pfarrakten 
im Jahre 1415 gebaut sein soll. Mit dieser Nachricht lässt sich das steile Kreuz- 
gewölbe, Welches den Innenraum des Thurmes überdeckt, Wohl in Einklang bringen. 
(Abbildung S. 449.) Das Gewölbe ist ohne Rippen. Die unregelmässigen Grate 
Siehe Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens, Heft 39, Die Stadt Eisenach, S. 317. 
Kremer bezieht das wohl mit Unrecht auf das Elisabethenkloster unter der Wartburg.
        

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